Was bleibt vom Urlaub 2011 noch nachzutragen? Einige bruchstückhafte Dinge, die mir aufgefallen sind möchte ich noch erwähnen.
Früher habe ich mich auf jeden Flug gefreut. Mittlerweile ist es eher lästig und ich bin froh wenn es vorbei ist. Oman Air bietet jedenfalls im Vergleich mit am meisten Beinfreiheit, was mir zugute kommt. Außerdem hatte ich 2 Flüge, je einen auf dem Hin- und Rückflug, bei dem ich zwei Plätze für mich hatte, was natürlich deutlich komfortabler ist. Die Umsteigezeiten in Muscat waren auf recht kurz, sodass ich für Oman Air durchaus eine Empfehlung aussprechen kann.
Auf den Tagesausflügen in Vietnam kam ich wieder mit dieser typischen Mid-20s Backpacker Traveller-Generation zusammen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich da definitiv nicht mehr dazugehöre. Gespräche wo es die günstigste Nacht für unter 5 Dollar gibt sind nicht mehr meine Welt.
Überhaupt Vietnam: das Land gehört dann doch eher zu den Enttäuschungen dieser Reise. Ich hatte mir da sowohl mehr historisch bedingte Referenzen aus der Zeit des Vietnamkrieges erhofft, als auch deutlich mehr ursprüngliche Natur und dschungelartiges Flussfahren auf dem Mekong. Besonders die Mekong Tour ist mit drei ganzen Tagen doch eher dürftig, was letztlich das Programm anbelangt. Das Gebiet an sich ist außerdem dicht besiedelt, sodass man bei den stundenlangen Busfahrten auch wenig Natur zu sehen bekommt. Vielleicht hätte ich doch die ursprünglich von mir ausgekundschaftete Bike Tour durch das Mekong Delta machen sollen?
Patty ist eine ganz andere Welt. Ursprünglich hatte ich nie vor jemals dort anzulanden. Ein öliger :DD Zufall verschlug mich dann dorthin. Jeder kann dort irgendwie und irgendwo seine Nische finden. Und aufgrund des dort ohnehin verschobenen Tag-Nacht-Rhythmuses ist es eigentlich auch egal, dass die Strände eher unterdurchschnittlich sind (Ausnahme Koh Larn). Jedenfalls wenn man wie ich bereits vieles an Stränden in Südthailand kennt. Überhaupt, das Schnorcheln hat mir dieses Jahr gefehlt. Und nochmal überhaupt. Irgendwann möchte ich auch einmal nach Koh Samui. Nur ist es dort regelmäßig im November und Dezember so regnerisch, dass es vermutlich nicht so viel Freude dort macht. Insel im Regen kenne ich schon
Das definitiv tollste Hotel war dann auch das Page 10 Hotel in Patty. Ein geiler Schuppen und auch was die Lage anbelangt optimal. Das dann später bewohnte Sabai Empress war nicht ganz so gut gelegen, wobei man natürlich, dem Baht Bus sei Dank, auch überall hinkommt.
Es ist auch so, dass obwohl jeden Tag eigentlich ausreichend Zeit zur Verfügung steht, ich mich nicht zu ein wenig Krafttraining aufraffen konnte. Nicht einmal zu einem einzigen Liegestütz hat es gereicht.
Früher habe ich auch noch immer Wert darauf gelegt, mich am letzten Tag knusprig braten zu lassen. Mittlerweile liege ich ohnehin fast ausschließlich sonnenbeschirmt und hochnummerig eingeschmiert rum.
In Vietnam ist im Vergleich zu Thailand das Bier extrem günstig. So kostet eine Flasche auch im Restaurant oft nur 50 Cent, im Thailand im Restaurant eher Richtung 2 Euro. Als gut und günstig hat sich in Patty das Dinner Büfett sowohl im Hotel Apex als auch im Diana Inn erwiesen. Ca. 250 Baht, also 6 Euro inkl. Softdrinks, da kann man nicht meckern. Und natürlich mit leckeren Desserts. Wobei das Diana Inn vom Interieur gediegener daherkommt, im Apex ist es eher so Bahnhofskantinenflair.