Hier einige der grandiosen Dialoge aus dem Film „Der schmale Grat“ von Terrence Mallick.
„Ich hab mich gefragt, wie das wohl sein wird, wenn ich sterbe. Wie das wäre, wenn du weißt, dass dieser Atemzug jetzt der Letzte in deinem Leben ist. Ich hoffe nur, dass ich dem Tod genauso übertrete wie sie, mit derselben Gelassenheit. Denn da ist sie verborgen die Unsterblichkeit, die ich noch nicht gesehen hab.“
„Dieses Böse. Woher kommt es? Wie stiehlt es sich in die Welt? Aus welchem Samen, aus welcher Wurzel ist es erwachsen? Wer tut das? Wer tötet uns? Beraubt uns des Lebens und des Lichts. Verhöhnt uns mit dem Anblick dessen, was wir hätten wissen können. Kommt unser Untergang der Erde zugute? Hilft er dem Gras beim Wachsen, der Sonne beim Scheinen? Ist diese Dunkelheit auch in dir? Hast du diese Nacht durchschritten?“
„Wir waren eine Familie. Wir mussten uns trennen und zu Feinden werden. Nun stehen wir einander unversöhnlich gegenüber und rauben uns gegenseitig das Licht. Wie kam es das wir das Gute verloren, das uns gegeben war, das wir es entgleiten ließen, es unachtsam verstreuten? Was hält uns davon ab die Hand nach dieser Herrlichkeit auszustrecken?“
„Der eine Mensch sieht einen sterbenden Vogel und denkt, dass es nichts auf der Welt gibt als grundlosen Schmerz, aber Tod hat immer das letzte Wort. Er lacht ihn aus. Der andere Mensch blickt auf denselben Vogel und sieht Herrlichkeit. Er fühlt wie etwas durch ihn hindurch lächelt.“
„Wann war das, als wir zusammen warn? Wer warst du mit dem ich gelebt habe, alles geteilt habe? Der Bruder. Der Freund. Dunkelheit und Licht. Zwietracht und Liebe. Bringt dies ein und derselbe Geist hervor? Sind dies die Züge ein und desselben Gesichts? Oh, meine Seele, lass mich jetzt in dir sein. Schau durch meine Augen. Schau hinaus auf das, was du geschaffen hast. All den Glanz.“