Wieder ein Kandidat aus der Rubrik „Jung, männlich, dumm und hirnlos“.
„Videos früherer Fahrten zeigten, wie der 25-Jährige innerorts auf Tempo 151 beschleunigte und auf einer Landstraße auf 217 Stundenkilometer, schilderte der Staatsanwalt. Zwischenzeitlich habe er die PS-Zahl seines Sportwagens von 639 auf 850 steigern lassen. Zum Unfallzeitpunkt seien es über 720 PS gewesen – eine Betriebserlaubnis hatte der Wagen dafür nicht. Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, bis jemand verletzt oder getötet wurde. „Er war eine tickende Zeitbombe“, hatte der Staatsanwalt gesagt.“
Klingt alles wie eine Erfindung. Ist aber Tatsache. So ticken solche Mörder wenn Ihnen die Waffe Auto nicht rechtzeitig entzogen wird. Hier hat es viel zu lange gedauert und ein Menschenleben gekostet und ein weiteres wurde massiv geschädigt.
Es stimmt einfach nicht wenn bei solchen Taten und Tätern von einmaligen Ereignissen schwadroniert wird. Es sind Handlungsmuster die sich immer und immer wieder wiederholen.
Fast schon putzig ist es, wenn der Mörder sich vor Gericht zu seiner Tat bekennt. Ach, das ist aber mal ne Überraschung, viele dachten schon ein ferngesteuerstes Marsmännchen hätte den Rennwagen gelenkt.
„Der Staatsanwalt hatte auf zahlreiche halsbrecherische Fahrmanöver des Angeklagten verwiesen, die auf Videos dokumentiert seien. Seine Rücksichtslosigkeit sei kein Einzelfall gewesen, andere Verkehrsteilnehmer seien ihm egal gewesen. So habe er auch den Tod der beiden Frauen billigend in Kauf genommen.“
Und mann staunt, der Mörder darf 5 Jahre lang keinen Führerschein besitzen. Und das bei lebenslanger Freiheitsstrafe die mindestens 15 Jahre beträgt. Verstehe dass wer will.
„Zwei junge Frauen waren am 30. April vergangenen Jahres in Remscheid von dem PS-Boliden mit dem betrunkenen 25-Jährigen am Steuer erfasst und durch die Luft geschleudert worden. Der Wagen war beim Anfahren ausgebrochen und auf den Bürgersteig geraten. Eine 19-Jährige starb, ihre Freundin überlebte schwer verletzt.“