Plattfuß – nicht in Afrika

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Es ist einige Jahre her das mich auf einer Radausfahrt ein Plattfuß ereilt hat. Heute auf der Tour

https://connect.garmin.com/app/activity/23128758123

war es wieder soweit. Ziemliches Niemandsland hinter Amerang, ca. 40 km nach dem Start.

Ich bog um eine 90 Grad Kurve, es ging leicht aufwärts und es machte zisch. Ich dachte als erstes an ein undichtes Ventil am Vorderrad, das war in letzter Zeit ein paar Mal beim aufpumpten das Problem das sie das gesamte Ventil raudrehte bzw. lockerte. Also mit dem neuen Akkupumpendingens 5 bar reingejuzt. Aber kurze Zeit später wieder platt. Nächster Versuch war das Pannenspray. Hatte keine Kräfte mehr den Saft rauszuquetschen, mutmaßlich aufgrund des Alters von einigen Jahren. D.h. Pannenspray ca. 2 Jahre nutzen, danach ab in die Tonne. Vermutlich entweicht das CO2. Dann doch Schlauchwechsel. Da Vorderrad ging es flott. Wieder auf 5 Bar aufgepumpt und weiter ging es. Natürlich habe ich den Mantel gecheckt aber nichts gefunden. Zu Hause habe ich ein kleines Loch nahe dem Ventil festgestellt, daher auch der Zusammenhang beim Geräusch es könnte das Ventil sein.

So hatte ich natürlich meine Pannenreserven verschossen und ich überlegte kurz ob die die geplante Tour verkürzen sollte. Entscheidung nein, denn statistisch tritt es nicht wieder auf. Daher habe ich die Tour dann wie geplant absolviert. Was ich heute noch getestet habe war die zweite Bento Box am Oberrohr. Da passen 3 Gels gut rein und mit den Oberschenkeln gibt es keine Reibungsflächen. Daher eine gute Lösung, zumal für das Projekt 250. Mit 1640 Höhenmetern war es auch gleichzeitig die bergtechnisch anspruchvollste Tour des Jahres. Energetisch hat es gepasst. Ab 1:30 h jede Stunde verpflegt passt. Praschberg fies wie letztes Jahr, nur wusste ich dieses Mal was mich erwartet. Auch mit der 39/30 Übersetzung am Helminator fahrbar.