Tja, die unglaublichsten Geschichten schreibt immer noch das Leben. 😀
Und so beginnt diese:
Es war einmal eine ältere Dame, die beschloss sich im Winterschlussverkauf per Katalogkauf bei einem Modegeschäft aufzuhübschen. Nachdem sie ausgiebig im Katalog geblättert hatte, notierte sie sich alle Artikel die sie kaufen wollte auf einem Blatt Papier.
Um nun die Bestellung aufzugeben, rief sie die Bestellhotline der Firma für 14 Cent pro Minute an. Es behagte ihr gar nicht, dass die Nummer überhaupt etwas kostet, denn früher war sie kostenlos.
Nachdem sie die Artikelnummer durchgegeben hatte sagte die Dame von der Bestellhotline sie könne den gewünschten Artikel nicht finden. Auch mit der Artikelbeschreibung lies sich der Artikel nicht im Bestand auffinden. Auch der zweite Versuch mit dem nächsten Wunschartikel führte zum selben Ergebnis. Die Hotline konnte keinen Artikel ermitteln.
Die Dame von der Hotline fragte mehrmals gezielt nach, um eine Verwechslung auszuschließen. Die ältere Dame witterte jedoch hinter dem Verhalten der Hotline ein System der gezielten Verzögerung, da doch ihrer Meinung nach der Kunde so lange wie möglich am Telefon gehalten werden sollte. Mit einem Wort: Abzocke! Dies artikulierte sie auch so der Hotline gegenüber und knallte den Hörer auf.
Trotzdem wagte sie nochmals einen Versuch bei der Bestellhotline. Aber wiederum ohne die Bestellung zum gewünschten Abschluss zu bringen.
Die Erregung über die vermeintliche Abzocke ließ den Blutdruck der älteren Dame in ungeahnte Höhen schnellen. Natürlich wurden auch die nahen Verwandten sofort in den Vorgang eingebunden („Luft ablassen“).
Am frühen Abend versuchte dann der Sohn der älteren Dame die Artikel über den Online Shop des Händlers zu erwerben. Die Dame sagte per Telefon dem Sohn die Artikelnummer bzw. Artikelbezeichnungen. Aber keiner der Artikel war aufzufinden geschweige denn zu bestellen. Irgendwie alles sehr mysteriös.
Einige Zeit später (d.h. am selben Abend) konnte der Fall dann aber doch noch ohne Inanspruchnahme von Interpol gelöst werden.
Die ältere Dame hatte schlicht die Kataloge bzw. Artikel zweier Versandhändler durcheinander gebracht. So versuchte sie (vergeblich) Artikel der Firma X bei der Firma Y zu bestellen. Kein Wunder das dies nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat…B)
es ist wirklich unglaublich, was so ältere Damen alles fertig bringen.
Eigentlich sollte man da mal einen Bestellstop einführen.Die armen Service Kräfte am Telefon!Was die so alles ertragen müssen!