Umzug – nicht zum nachmachen

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So jetzt will ich mal den Umzug ein wenig Revue passieren lassen.

Umzugstag: Freitag der 23. März 2018

Umzugsunternehmen: Loogo aus Traunstein

Kosten: 1426 Euro + 390 Euro Nachzahlung macht Summe: 1816 Euro

Freitag morgen gegen 7.30 habe ich einen Anruf einer österreichischen Nummer erhalten, Ausländer, das war der Vorarbeiter aus dem Fahrzeug mit der Info dreissig Minuten später als vereinbart zu kommen. 8 Uhr war vereinbart.

Es kamen dann 2 Osteuropäer, der eine konnte fast gar kein Deutsch, der Vorarbeiter ein wenig. Kurze Besichtigungsrunde. Aussage: das passt niemals in den LKW. Dieser hatte 20 qm3 Ladevolumen. Im Vertrag waren 25 qm3 vereinbart. Auf meine Frage wie das gehen soll keine Antwort. Ich musste mich also selbst drum kümmern mit meiner Ansprechpartnerin im Büro Kontakt aufzunehmen und alles abzuklären. Ist eigentlich nicht mein Job. Ich habe den Zeitplan grob abgeschätzt und um nochmal zu fahren eigentlich kein Zeitfenster gesehen.

Die Jungs haben gründlich eingepackt, also die Möbelstücke in Decken gewickelt und mit Klebeband zugemacht. Was mir auffiel, nichtmal ein Taschenmesser etc. hatten die um das Klebeband abzuschneiden. Sicherheitsschuhe sind wohl auch nicht so gefragt. Das mit den Winkeln beim Sofa raustragen hatten sie auch nicht so drauf. 3 Versuche haben sie gebraucht. Und einen Blumentopf am Hausausgang umgemäht. Und nichts zu mir gesagt. Auch das geht so gar nicht.

Als der Vorarbeiter den Schwebetürenschrank gesehen hat sagte er mir, wenn er das gewusst hätte hätte er sich heute frei genommen. Super Kommunikation dem Kunden gegenüber. So baut man Vertrauen auf. Ich habe kräftig selbst mit angepackt, um den Zeitplan zu beschleunigen. Höhepunkt war dann so eine Bemerkung des Vorarbeiters in der Art – er würde mir den Rest der Möbel schon schwarz umziehen. Unfassbar. Ich hatte schließlich einen Vertrag für den Umzug.

Die Disponentin meinte, dann würde eben 2 x gefahren. Aber lt. Aussage hätte ich eben nicht 25 sondern eher 35 qm3 zu transportieren.

Letztendlich ist es doch so: mann wird für das Angebot in einer Eingabemaske gefragt welche Möbelstücke und sonstiges mann alles hat. Wie dann die Umrechnung auf die Kubikmeter erfolgen ist Sache des Umzugsunternehmens. Also wie z.B. 4 Autoreifen und 4 Fahrrräder umgerechnet werden. Ich kann nur sagen, ich habe garantiert eher wenig Sachen für eine 74 qm2 Wohnung. Keine Bilder, keine Schrankwand etc. Außerdem habe ich schon beträchtliches in der Ferienwohnung zwischengelagert. Z.B. PC, Kleider, Stereoanlage, Koffer, Trolley etc.. Um es abzukürzen: die Kalkulation war einfach falsch. Da kann ich aber nichts dafür.

Die Jungs sind dann um 11.50 abgefahren und ich 20 Minuten später. Es stand der komplette Keller noch voll und in der Wohnung die Garderobe, die Rollablage im Schlafzimmer, die Badschränkchen und der Esstisch nebst den beiden Stühlen.

Zu dem Zeitpunkt war definitiv nicht klar, wie und wann der Rest transportiert wird.

Ich war um 14.20 h in Rosenheim und lud als erstes mein Auto aus. Die Jungs kamen kurz nach 15 Uhr.

Erst haben sie alle Schränke für das Kinderzimmer und die Wohnlandschaft hochgebracht. Sie konnten bis an die Hausrampe rückwärts fahren, sodass der Schlamm erspart blieb (es gab als auch positives).

Während der Vorarbeiter dann den Schrank montierte brachte der 2. Mann die Kisten jeweils vom Fahrzeug in den unteren Flur und ich habe alles hochgetragen und in die Räume verteilt.

Es war völlig klar, dass die Lampen zeitlich keinesfalls mehr montiert werden könnten.

Letztlich sind die beiden dann um 18.20 h wieder nach Hengersberg gefahren. Allerdings ohne definitive Aussage wann der Rest ausgeliefert werden würde. Klar war nur, nicht noch heute Nacht wie ursprünglich auch angedacht.

Um 22 Uhr hat mich dann der Vorarbeiter angerufen und darüber informiert, sie hätten nun alles geladen und kämen morgen nach 10 Uhr.

Samstag früh hatte ich dann eine SMS von der Disponentin, ich müsse 390 Euro nachzahlen, weil es viel mehr als 25 qm3 seinen. Wie haben dann lange rumdiskutiert, ich habe darauf verwiesen, meine Arbeitszeit eingebracht zu haben. Aber dazu erwiderte sie nur, ich hätte das nicht machen müssen. Stimmt, aber die Jungs hätten es in der Frist bis zur Dunkelheit sonst niemals geschafft. Und es mag juristisch durchaus so sein, wenn im Vertrag eine bestimmte Kubikmeterzahl stehe gilt diese. Aber ich als Kunde kann die Angabe doch nicht überprüfen und wissen wie so eine Umzugskalkulation ist.

Letztlich waren die Jungs um 10 h wieder da. Meinten erst das Geld sonst passiert gar nichts.

Um 12 Uhr war der Spuk dann vorbei. Alle Leuchten montiert und bis auf eine gebrochene Schraube bei der Garberobe hat soweit alles gepasst (wohl Materialermüdung, kann passieren).

Habe gerade nochmals nachgesehen: das zweite Angebot sah 30 Kubikmeter vor. Und trotz der Nachzahlung 700 Euro teurer (wäre nach Stunden gewesen).