Hier folgt nun Teil 2 meiner kleinen erbaulichen Reihe über deutsche Philosophinnen und Philosophen.
Erschüttert war ich Ostern, als ich zur Kenntnis nehmen musste, dass in der „Puckligen“ niemand mit Thea Dorn etwas verbinden konnte. Nicht einmal das Familienoberhaupt, mit dem ansonsten stets als einziger Person erbaubliche Gespräche jenseits des Wasserspiegelniveaus geführt werden können.
Nun, dem wird hiermit Abhilfe geschaffen.
Thea Dorn ist eine deutsche Philosophin, Autorin und Moderatorin.
http://www.theadorn.de/site/main.htm
Um einen kleinen Einblick in ihr Schaffen zu geben, stelle ich zwei Ausschnitte vor.
Für die Leseratten ein Beitrag der im Spiegel erschien:
Von Dorn, Thea
WAS HINTER DER KATASTROPHENRHETORIK STECKT / VON THEA DORN
Traditionell überlassen wir den Part des Propheten, der durch unsere unwirtlichen Städte wandert und die Menschen lautstark zur Umkehr mahnt, dem kleinen Kreis bibelfester Obdachloser. Doch seit die Finanzkrise Banken gesprengt und die Automobilindustrie ins Stottern gebracht hat, sind auch die gebildeten Stände von einer aggressiven Prophetitis befallen. Nun treibt auch sie das Bedürfnis um, das Ende der „großen Hure Babylon“ zu verkünden. So war von Thomas Friedman, einem der prominentesten Kolumnisten der „New York Times“, zum Jahresende 2008 zu lesen: „In letzter Zeit gehe ich in Restaurants, schaue mich an den Tischen um, an denen es immer noch von jungen Leuten wimmelt, und ich habe dieses Bedürfnis, von Tisch zu Tisch zu gehen und zu sagen: ,Sie kennen mich nicht, aber ich muss Ihnen sagen, Sie sollten hier nicht sein. Sie sollten Ihr Geld sparen. Sie sollten Ihren Thunfisch zu Hause essen. Diese Finanzkrise ist bei weitem noch nicht vorbei. Wir sind nur am Ende des Anfangs. Bitte lassen Sie sich Ihr Steak einpacken, und gehen Sie nach Hause.'“
…“
Und für die (nur) Sehenden unter den Lesenden ein Beitrag aus dem „Philosophischen Quartett“ mit Peter Sloterdijk, Matthias Mattusek und Rüdiger Safranski.
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Bevor ich mich wieder „unter Wasser“ begebe, wollte ich dir mein ausdrückliches Beileid zu „uns“ aussprechen!