Tankrabatt – Eine Dummheit im praktischen Detail

Das die Entscheidung eine einzige Dummheit und Verschwendung von Steuergeld in Milliardenhöhe ist habe ich hier bereits ausführlich beleuchtet:

Hier gehe ich nun auf konkrete Beispiele ein um den Irrsinn zu dokumentieren.

Hier das durchgerechnete Beispiel an meiner Person und Fahrverhalten/PKW/Verbrauch etc.

D.h. wir jeden hier über eine theoretische Ersparnis eines Döners im Monat. Und das selbstverständlich unter der unrealistischen Annahme, dass die fossilen Unternehmer plötzlich ihr gutes Herz entdecken und die 17 Cent 1:1 an den Käufer weiterreichen. Manchen sie nicht, daher wäre es realistischer von einem Betrag an Entlastung an der Zapfsäule von 3-5 Euro auszugehen. Ehrlich? Mit ach und krach ein Getränk im Restaurant??

Nein, niemand der sich Autofahren prinzipiell leisten kann braucht eine solche staatliche Unterstützung. Die wenigen die es brauchen könnten sind in einem Topf mit den so sozial Schwachen, die sich ein Auto überhaupt nicht leisten können aber trotzdem jeden Tag Essen und Trinken müssen. Das wäre es weit sinnvoller und gerechter z.B. die Mehrwertsteuer auf bestimmte wichtige Lebensmittel zu reduzieren oder auf 0 zu setzen.

Jetzt noch ein Beispiel wie durch eine spritsparende Fahrweise jeder selbst sparen kann. Wie oben angegeben fahre ich durchschnittlich mit 5,0 Litern E10. Damit fahre ich bereits sehr spritsparend. Daher der Vergleich wenn ich mit 6,0 Litern fahren würde und mein Sparpotential noch nicht ausgereizt hätte.

Damit steigt der Monatsbeitrag um 17 Euro für das E10, was interpretiert einem Benzinpreis von 1,70 Euro anstatt von 2,10 Euro bedeutet. D.h. allein mit dem eigens zu steuernden Fahrverhalten lässt sich bei den allermeisten ein Preis erzielen, als ob es eine Preiserhöhung nie gegeben hätte.

Solange der deutsche Diesel Dieter noch jeden Tag zu irgendeiner Tanke kutschen kann und Bilder von Preisschildern macht und diese mit angestauter Ader hochlädt kann es ihm nicht wirklich schlecht gehen. Wirklich schlecht geht es Autofahrern eigentlich nie, denn die wirklich bedürftigen haben eine ungleich weniger lautstark agierende Interessenvertretung.

Übrigens habe ich in meinem direkten Arbeitsumfeld noch keine Zettel am schwarzen Brett feststellen können, wo Fahrgemeinschaften gesucht oder angeboten werden. Scheint so ein 90iger Modell zu sein was aus der Mode ist. Oder warum muss jeder im Umkreis von 10 km zur Arbeitsstätte überhaupt mit 1500 kg ++ Blechkübel rumkutschen? Auch hier kann ich keine einzige Person im Arbeitsumfeld benennen die aktuell z.B. auf ein Pedelec umgestiegen ist (von der Nutzung eigener Muskelkraft zur Fortbewegung will ich gar nicht argumentativ anstinken, das ist hochgradig verpönt).