Blitzermarathon – jedes Jahr der gleiche Quatsch

Ich hätte die letzten 8 Jahre diesen hinlänglich bekannten Quatsch des Blitzermarathons jedes Jahr aufs neue besprechen können. So aber habe ich verzichtet, denn zum letzten Mal war es im Jahr 2015 als ich eine unverändert treffende Kommentierung vorgenommen habe:

Interessanterweise trifft diese Feststellung auch ein Kollege von mir, der wiederum auf einen Beitrag von sich aus 2013 verweist:

…Blitzer und Laser mögen viele gern als Abzocke sehen. Aber diese Behauptung ist anmaßend. Fährt man vorschriftsmäßig wird man nicht geblitzt. Eine ganz einfaches und durchaus auch praktisch zu handhabendes Leitmotiv.

Und genau diese Verantwortung sollten wir alle nie vergessen, wenn wir unterwegs sind. Verantwortung und Respekt – mir selbst ebenso wie anderen gegenüber. Zur Verantwortung gehört auch: wer sich nicht an Regeln hält, hat die Konsequenz zu tragen. Und anschließend kein Recht, über die Konsequenz zu schimpfen.

Das hat übrigens nichts mit Obrigkeitshorsamkeit zu tun. Kommt man sich schlecht behandelt vor, oder denkt eine bestimmte Geschwindigkeitsregelung an einem Ort sei falsch gibt es demokratische Wege darauf aufmerksam zu machen. Eine Geschwindigkeitsvorschrift aber einfach aus Prinzip zu ignorieren, anschließend – so man erwischt wurde – laut fluchend von Abzocke zu reden und anwaltliche Schritte einzuleiten, gehört nicht dazu. Das ist dumm und dreist. …“

Und nochmal den „Abzocke“ Gröllern ins Stammbuch geschrieben.

Es gibt Regeln, an die hält man sich. Hält mann sich nicht daran gibt es eine Strafe. Das nennt sich Rechtsstaatsprinzip.

Wer das nicht verstehen will und rumpöbeln und rumgrölen will darf gerne auswandern. Ich verzichte gerne auf solch minderbemittelte Mitbürger. Vielleicht vermittelt Nazi Höcke gute Adressen in einem Deportationskomplettpaket.