Radform Frühjahr 2023

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Nachdem ich am 17. März zu Beginn meiner Urlaubswoche mit einer 106 km Tour begann gezielt meine Radform aufzubauen, gelang es mir bis 22. März ca. 350 km abzuspulen. Danach begannen die bekannten Turbulenzen mit meiner Corona-Infektion und den mütterlichen Krankheitsgeschichten. Dazu kam, dass der Frühling 2023 ein sehr unsteter Geselle ist, der erst gestern mit einer Temperatur von 22 Grad die 20er Schallmarke überschritten hat.

Bedingt durch die ca. 2-wöchige Trainingspause und das langsame Wiedereinsteigen ins Training bin ich eigentlich formtechnisch jetzt wieder da, wo ich vor einem Monat schon einmal war.

Die gestrige 4,5 h Ausfahrt bis Breitenbach/Inn war die erste richtig lange Tour nach der Infektion. Gefühlt langsam und faktisch ebenso mit einem 27er Schnitt fühlte sich die Tour danach doch recht ermüdend an. Das ist einerseits auch ein gutes Zeichen, denn das ist genau der Sinn von Training. Wäre kein Effekt bzw. keine Ermüdung vorhanden wäre die Belastung auch zu gering gewesen.

Gleichzeitig war es die erste Tour des Jahres mit dem Helminator. Dazu aber bis auf einen Kilometer alles Oberlenker.

Was bleibt ist, dass der Hintern nicht ohne Adaptionsprobleme ist. Auch auf dem Selle Italia NT1 Sattel war es irgendwann nicht so komfortabel, dass ich bis Bozen hätte durchfahren wollen. Andererseits auch nicht so schlecht, dass es richtige Probleme gab. Also vielleicht doch einfach nur an längere Ausfahrten adaptieren.

In meinem besten Jahr bin ich im April 1400 km geradelt. Normal sind ca. 1000 Kilometer und 2023 sind es voraussichtlich nur ca. die Hälfte. Dadurch bedingt ist die Form wohl nicht mit den guten Jahren vergleichbar, es sei denn der Mai reisst es raus. Im Juni bin ich bei der Rosenheim Rundfahrt gebucht, weitere RTFs sind angedacht.