Bergsommerfrische See/Paznaun – Touren

In den 8 Tagen von Samstag bis Samstag fanden 3 Radtouren und 5 Wanderungen statt.

Samstag 08.08.2026: Radtour Zirl – Telfs – Leutasch und retour

Nach einer Fahrt von 1:20 h bis zum Bahnhof in Zirl startete ich meine Radtour um 08:37 h. Es war mit knapp unter 20 Grad noch etwas frisch und auch etwas bewölkt. Es ging auf der Landstraße nach Telfs. Die Hohe Munde zeigte sich wolkenverhangen. Die Strecke führte aus Telfs zum Buchener Sattel:

https://www.quaeldich.de/paesse/buchener-sattel

Dies sind 648 Höhenmeter auf 8,7 Kilometern. Auf der ersten Hälfte ist noch relativ viel Verkehr, obwohl die Straße breit ist stört es etwas. Nach dem Abzweig nach Leutasch wird es ruhig. Es gibt auf der gesamten Strecke nicht wirklich eine Verschnaufpause. Es kurbelte sich anstrengend aber auch konstant gut. Ich fuhr komplett allein hoch.

Oben angekommen beim Abweig zum Interalpen Hotel geht es dann leicht abwärts Richtung Leutasch. Bin dann über Moos und Platzl nach Gasse zum Sportplatz auf eine Bank. Das Hotel Zugspitze wo wir 2016 abgestiegen waren gibt es nicht mehr. Auch das Hotel Xander existiert nicht mehr. Ein kleines Stück bin ich noch Richtung Mittenwald gefahren aber dann doch umgekehrt. Der ursprüngliche Plan war es eine Rundtour mit Abfahrt von Seefeld aus zu unternehmen. Der Verkehr in Leutasch selbst war aber schon beträchtlich und wäre sicher in Seefeld noch heftiger gewesen. Und mein Gefühl mit 50 Sachen eine Abfahrt hinunter zu rollen und dennoch immer wieder von Autos überholt zu werden sagte mir zu dieser Variante besser nicht. So retournierte ich wieder über die Buchener Höhe hinunter nach Telfs. Oben am Plateau dauerte es auch erst bis es wärmer wurde und die Wolken Richtung Hohe Munde ganz verschwunden waren. Danach war es perfekt.

Blick zur Hohen Munde
Blick zur Hohen Munde
Blick nach Telfs und in das Inntal von der Abfahrt der Buchener Höhe

Unten in Telfs angekommen fuhr ich dann den Innradweg retour nach Zirl.

Danach folgte noch der obligatorische Besuch bei Herrn Hofer. Kefir als Durstlöscher nach einer solchen Radtour kann ich nicht wirklich empfehlen. Bereits zum ca. 14.30 h war ich in der Alpenkönigin.

70,1 Kilometer in 3:11 h, Schnitt 22,0 km/h, 948 Höhenmeter

Sonntag 09.08.2026: Wanderung Medrigjoch Bergstation – Masnerjoch – retour zur Zeinisjoch Bergstation

Die Tour startete direkt ab Hotel und Auffahrt mit der Medrigjoch Bergbahn in See. Oben auf 1800 Metern angekommen bin ich den Fahrstraßenweg abwärts losgestiefelt nur um ca. 200 Höhenmeter abwärts zu bemerken dass ich den falschen Weg gewählt hatte. So kamen 100 Höhenmeter zu viel Abstieg zusammen. Eigentlich kannte ich den Weg vom letzten Jahr und es passierte trotzdem. Nach dem Abzweig in Istalanztal ging es einen feuchten aber wunderschönen Weg aufwärts, dann traf von links der eigentlich geplante Weg von der Bergstation ein. Weiter ging es wieder erst noch flach das Tal hinein bevor ein kleiner Aufschwung rechts eines Wasserfalls folgt. Danach erreicht man eine kleine Ebene auf ca. 2200 Metern mit dem Abzweig Richtung Zeinisjoch welchen ich retour nutzte.

Am hinteren Talschluss lässt sich das Joch gut erkennen, aber der Weg ist nicht so ohne weiteres ersichtlich.

Aufstiegsweg zum Masnerjoch (Bildmitte)

Ohne wirkliche Schwierigkeiten geht es stetig aufwärts, weiter oben etwas felsiger aber immer gutmütig. Insgesamt sind mir nur wenige Wanderer begegnet, daher recht einsame Tour bis zum Joch.

Oben ginge es dann entweder runter Richtung Hexenseehütte oder am Grat auf den Hexenkopf. Dort auf dem Gipfel war ich bereits damals über den Weg von der Hütte. Der Gratweg ist anspruchsvoller und jenseits meiner Ambitionen gewesen.

Retour ging es dann wieder bis zu der Stelle der Wegverzweigung auf ca. 2200 Metern wo ich den Pfad Richtung Zeinisjochbahn einschlug.

Gesamtgehzeit 4:30 h, 1300 Höhenmeter Aufstieg, 800 Höhenmeter Abstieg

Montag 10.08.2026: Radtour Zams – Imst – Haiming – Telfs und retour

Interessanterweise war das muskuläre Gefühl frühmorgens nicht wirklich beeinträchtigend und kein Vergleich zu anderen Jahren. Ermüdung ja, aber keine Einschränkungen sofern es nicht um Maximalleistung gehen sollte.

Den Parkplatz an der Venetbahn in Zams kannte ich schon. Ist kostenlos (Sparbrötchen). Bis Imst musste ich mich entscheiden welche Tour ich fahren wollte. Zur Auswahl stand die Variante ins Pitztal rein und hoch zur Piller Höhe. Habe ich dann aber doch verworfen. Also ging es den bekannten Weg über Haiming Richtung Telfs immer auf dem Radweg bleibend. Dort rastete ich auf einer Bank gleich am Ortseingang.

Hohe Munde von Telfs
Hohe Munde von Telfs aus

Retour dann den identischen Weg.

Eine nette aber auch unspektakuläre Radtour.

97,8 Kilometer in 3:55 h, Schnitt 24,9 km/h, 610 Höhenmeter

Dienstag 11.08.2026: Wanderung Diasbahn Bergstation – Richtung Niederelbehütte – Richtung Edmund-Graf-Hütte – Abstieg Diasbahn Bergstation

Der Wandertag begann um 08:34 h mit der Fahrt des Busses nach Kappl zur Talstation der Diasbahn. Danach auffahrt mit der Diasbahn auf 1800 Meter. Eine fix vorgeplante Tour gab es nicht, daher orientierte ich mich zunächst an dieser Tafel:

Da ich gerne Rundtouren absolviere wollte ich eigentlich zur Seßladalpe und von dort zur Niederelbenhütte. Aber auch hier verfehlte ich den richtigen Einstieg und marschierte den auf der Karte eingezeichneten Weg G den ich eigentlich als Rückweg plante hinwärts. Auch hier war überhaupt nichts am Weg los und es ging mäßig steil aber landschaftlich wunderschön aufwärts. Die Hütte sah ich dann am Talschluss und es wäre ein Weg am Hang hin und zurück gewesen was ich nicht als besonders lohnend einstufte. Daher stoppte ich und ging den Weg Richtung Alblittbergbahn Bergstation weiter. Von da an kamen mir mehr Wandersleutchen entgegen.

Oben an der Bergstation angekommen ging es weiter auf dem Weg Richtung Edmund-Graf-Hütte. Das Schmalzgrubenjoch konnte ich von meinem Wendepunkt noch nicht sehen aber es war genug.

Als Abstiegsweg wählte ich den direkten Abstieg fast entlang der Bergbahn. Das ging recht fix und ich war in 45 Minuten unten bei der Diasbahn angekommen. Dann relaxte ich auf einer Liege direkt im Blickfeld der Webcam.

Gesamtgehzeit: 2:45h, 700 Höhenmeter Auf- und Abstieg

Mittwoch 12.08.2026: Wanderung Bieler Höhe – Radschulter und retour

Auch hier startete ich wieder mit dem Bus um 08:34 h. Einerseits ist die Fahrt das ganze Tal hoch bis zur Bieler Höhe landschaftlich schön, andererseits zieht es sich 1:20 h so dahin. So verkürzt sich mit Hin- und Rückfahrt schon das mögliche Tageswanderprogramm erheblich.

Geplant war eine Rundtour um das Hohe Rad. Eigentlich eine einfache Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten. Mein Weg ging im Uhrzeigersinn entlang. Prinzipiell gibt es zwei Varianten. Die Möglichkeit über das Bieltal und den Radsattel zur Radschulter und ggf. auf das Hohe Rad aufzusteigen. Oder wie ich es gegangen bin den direkten Aufstieg vom See zur Radschulter.

Es geht erst gutmütig den Hang hoch, der Weg verflacht dann ein wenig. Es wird felsiger und ein erstes Blockgelände muss gequert werden. Das ist unschwierig aber es ist kein Trampelpfad mehr. Danach erscheint es so von der Ferne aus betrachtet, dass nach Erreichen einer Anhöhe die Radschulter erreicht ist. Dem war aber nicht so denn als ich auf der Anhöhe ankam zeigte sich die Radschulter in Entfernung so:

Aufstiegsweg letzte ca. 100 Höhenmeter zur Radschulter mit Blockgelände

Auf dem Stück davor habe ich eine Familie aus den Niederlanden überholt. Der Weiterweg geht nun links am Hang entlang bis zu einem markanten Felsblock. Ab dort wird es schmal, steil und erdig. Ich bin dort ca. 6 Meter hoch, wollte sehen wie lange es so noch weitergeht und sah nur bis zu einer weiteren Ecke die des Blick nach weiter oben versperrte. Das steile Stück war recht rutschig und richtigen Halt. Also beschloss ich um nicht in eine ausweglose Situation weiter oben zu bringen erstmal wieder rückwärts das Stück runterzukraxeln. Dann pausierte ich seitlich am Hang.

Aufstiegsrinne zur Radschulter

Der Junge der Holländer kam vorbei und ich sah mir genau an wie er hochstieg. Das sah sehr professionell aus, er machte fast Tritte in den Hang und gelangte so sehr zügig über die Stelle hinweg. Weiter oben sah ich ihn aber auch nicht mehr. Der Vater kam danach aber ging nicht den ursprünglichen Weg. Was Vater und Sohn kommunizierten weiss ich nicht, der Vater querte jedoch in den Hang und blieb dort.

Danach kamen Mutter und Tocher und berieten die Situation mit mir. Ich sagte den beiden ich ginge den Hang auf dem Originalweg nicht hoch sondern würde vorschlagen ein wenig abzusteigen und in die Mitte des Hanges zu queren und es ggf. so versuchen. Ich wollte aber erst noch überlegen.

Die beiden Damen gingen derweil schon los, es ging aber sehr langsam vorwärts. Ich stieg dabei wieder ganz bis zur Anhöhe zurück und beobachtete das ganze mit dem Fernglas. Aufgrund meiner jahrzehntelangen Erfahrung sagte ich mir, so ein instabilber Geröllhang kann auch mal schnell ins Rutschen kommen und letztlich beschloss ich, dass ich den beiden nicht nachsteigen wollte. Bis die Holländer letztlich auf der Radschulter ankamen dauerte es doch recht lang. Also ein mühsames Unterfangen dieser Aufstieg. Wie ich später nachgelesen habe ist diese Passage kein markierter Weg mehr sondern situativ muss sich der beste Weg gesucht werden. Meine Entscheidung stand fest, also ging es wieder zurück über das Blockfeld, den Weg den ich gekommen war.

Ein weiterer Wandersmann der abstieg kam auch mehr durch die Hangmitte.

Ich versuchte dann noch etwas weiter unten ob es noch möglich wäre den Weg unten im Bieltal zu erreichen aber dieser verlief so viel weiter unten das es keine Sinn machte und auch kein guter Abstieg dorthin möglich war. Blieb also nur den Aufstiegsweg retour zu wandern.

Der Rückweg ermöglichte dann einen schönen Blick auf den Silvretta Stausee:

Silvretta Stausee

Die lange Rückfahrt mit dem Bus war dann etwas ermüdend, sodass ich auch beschloss nicht mehr weiter als bis Kappl mit dem Bus fahren zu wollen, also kamen somit keine Touren ab Koppstausee oder Galtür in Frage.

Gesamtgehzeit: 2:50 h, 700 Höhenmeter

Donnerstag 13.08.2026: Radtour Prutz – Pfunds – Vinadi – Richtung Martina – retour

Der Start war irgendwie vergurgt. Mein Auto parkte ich am Schwimmbad Parkplatz in Prutz. Kaum losgerollt zeigt das Garmin 0 % Akkuladung an. Dabei hatte ich es aufgeladen. Die einzig mögliche Erklärung die wir dafür später einfiel war, ich hatte das Ladekabel angesteckt aber zu dem Zeitpunkt war meine Zimmerkarte im Hotel nicht aktiv. Daher lud das Gerät nicht und als ich nach entsprechender Ladezeit das Ladekabel entfernte checkte ich den Status nicht sondern ging davon aus dass das Garmin voll geladen sein würde. Somit Pech und keine exakte Aufzeichnung der Daten.

Dann rollte ich über den Hügel nach Pfunds und hinauf den kleinen Anstieg nach dem Ort. Mir fiel ein, dass ich kein Bargeld, keine Visakarte und keinen Reisepass dabeihatte. So ganz ohne wollte ich im Pannenfall aber nicht dastehen und somit drehte ich nochmal um und fuhr zum Auto retour. Packte die vergessenen Sachen ein und juckelte ein zweites Mal los. Hinweis: laden des Garmin im Auto war nicht möglich, da ich das Kabel nicht dabei hatte.

Nach Ried gibt es den offiziellen Radweg den ich bislang nicht kannte aber der flach im Tal entlang führte und sich gut fahren lässt. Danach gemütlich über Pfunds Richtung Martina gekurbelt. Ab Vinadi geht es leicht bergab und dann kam die Überraschung. Die Baustelle auf der Strecke scheint unverändert zu bestehen, einhergehend mit dem Schild Radfahren verboten und der Umleitung über das Schotterstück das ich schon kannte. Es war jetzt nicht so dass ich im Vorfeld die Situation nicht recherchiert hätte. Aber es war nirgends von dem Radfahrverbot aufgrund der noch existierenden Baustelle die Rede. Insofern nützt offenkundig auch eine gute Vorbeiteitung nichts. Ich zuckte zwar kurz ob ich das Verbot ignorieren sollte und wartete an der Stelle an der Ausfahrt ab ob vielleicht ein anderer Radler egal aus welcher Richtung käme, aber im Gegensatz zum letzten Jahr tat sich bis auf 2 Radler die aus der Umleitung kamen nichts. Ich checkte auch die ersten 300 Meter der Gravelstrecke ob sich da was verbessert haben würde aber es war wirklich grober Schotter und für 25 mm Reifen nicht geeignet. Jedenfalls wollte ich das Risiko einer Panne nicht eingehen.

Daher brach ich die Tour an dieser Stelle ab.

Retour in Prutz fuhr ich dann noch Richtung Landeck um die Situation der Strecke zu checken. Das geht gut bis zur Staustufe und auch da endet der geteerte Weg wie gehabt. Das kommende Stück wäre vergleichsweise kurz und machbar, aber interessierte mich nicht mehr da ich ohnehin wieder zurückgemusst hätte.

Nach der Tour noch die Dosen ordnungsgemäß beim Hofer retourniert und dieses Mal eine durstlöschende Trinkmilch mit Geschmack ergattert. Selbstredend mussten noch die Wurstwaren für die Oldien erworben werden, sonst droht Ungemach wenn ich diese Tradition verletzen würde.

70 Kilometer in ca. 3 h, Schnitt 23,3 km/h

Freitag 14.08.2026: Wanderung Diasbahn Bergstation – Schmalzgrubenjoch – Edmund-Graf-Hütte – Kappler Joch – Diasbahn Bergstation

Die Krönung der Wandertouren.

Wieder mit dem 08:34 h Bus nach Kappl. Gekonnt mit der Gondel und dem Sessellift hoch bis zur Bergstation der Ablittbahn.

Die ersten ca. 20 Minuten Weg kannte ich schon vom Dienstag. Danach geht es leicht aufwärts und nach einer Kurve lässt sich der Weiterweg bis zum Schmalzgrubenjoch gut einsehen. Besonders das letzte Stück sieht verflixt steil aus. Das folgende Bild ist vom Joch aus nach unten fotographiert und die Steilheit lässt sich nicht wirklich erkennen.

Blick vom Schmalzgrubenjoch hinunter Richtung Alblitt Bergbahn

Vom Joch aus geht ein alpiner oft schmaler Pfad am Schmalzgrubensee entlang hinab zur Edward-Graf-Hütte. Den Plan dort einzukehren verwarf ich und gönnte mir ein paar Meter oberhalb ein Gel und einen Riegel.

Weg von der Schmalzgrubenscharte hinunter zur Edward-Graf-Hütte
Blick hinunter zur Edward-Graf-Hütte beim Abstieg vom Schmalzgrubenjoch

War der Weg über das Schmalzgrubenjoch relativ viel begangen änderte es sich nun wieder beim Aufstieg zum Kappler Joch. Der Weg ist nicht wirklich schwierig, aber das wusste ich natürlich vorher so nicht. Siehe Radschulter.

Blick Richtung Kappler Joch beim Weg von der Edward-Graf-Hütte

Nun ging es vom Joch hinunter zu den schön gelegenen Blankaseen.

Blankasee

Der Weiterweg geht nun stetig abwärts bis zu einer Wegteilung. Einerseits der Weg zur Durichalpe und rechts Richtung Diasbahn. Theoretisch sind beide Optionen gangbar, mir erschien die rechte Variante logischer.

Die bleibt erstmal am Hang und endet dann unterhalb des Weges zum Weißkogel. Dort beginnt eine geschotterte Fahrstraße und die Bergstation Diasbahn kommt in den Blick. Eigentlich somit nur noch ein Hatsch zurück.

Allerdings war gerade dieses letzte Stück extrem zäh, lang und länger zu gehen. Eine solche Fahrstraße macht Meter um Meter mit kaum Höhenverlust und windet sich in langen Strecken den Hang entlang hinab. Dazu weiter unten wieder in die völlig entgegen gesetzte Richtung. Um dann eigentlich zu weit unten zu sein um wieder aufsteigen zu müssen. Da war ich echt genervt.

Gesamtgehzeit: 5 h, 900 Höhenmeter Aufstieg, 1300 Höhenmeter Abstieg

Samstag 15.08.2026: Wanderung Zeinisjoch Bergstation – Ascher Hütte – Spinnscharte – Versingalm – Medrigjoch Bergbahnstation

Die Abschlusstour des Urlaubs. Da ich keine Zeit mit Busfahren verschwenden wollte ging es mit der Medrigjochbahn von See aus in die Höhe. Gleich weiter mit der Sesselbahn zum Zeinisjoch.

Der Weg zur Ascher-Hütte verläuft fast eben. Danach geht es ein wenig abwärts und dann zügig aufwärts zur Spinnscharte. Wirkliche Schwierigkeiten warten auf dem Weg nicht, abgesehen davon kannte ich den Weg schon, nur waren mir so Details nicht mehr präsent.

Blick vom Aufstiegsweg von der Ascher Hütte zur Spinnscharte. Die Scharte selbst ist noch nicht sichtbar.
Blick vom Aufstiegsweg zur Spinnscharte auf ca. 2500 Meter. Die Scharte ist etwas rechts der Bildmitte.
Blick von der Spinnscharte hinunter zur Ascher Hütte (nicht sichtbar) und dem Zeinisjoch

Eine Idee war es hinunter zu den Spinnseen zu wandern und diese umrunden. Aber es entpuppte sich als viel Abstiegsweg und das ganze dann wieder zur Scharte hinauf. Daher brach ich den Abstieg nach wenigen Metern ab und relaxierte anstatt weiter oben an der Scharte.

Es ging dann zur Versingalm, wo ich den einzigen Kaiserschmarrn des Urlaubs mir einverleibte. Lecker. Dann wieder retour zur Medrigjoch Bergstation wo an dem Tag das Fest am Berg stattfand.

Versingalm beim Weg zur Medrigjoch Bergbahn

Fazit:

Eine wunderbar entspannte Woche mit perfekten Bedingungen sowohl was die Unterkunft als auch das Wetter anbelangt.

Höhenmeter insgesamt: 11060

Was mir noch auffiel, das Wandern an sich mit dem sicheren Gehen auf schmalen Pfaden erfordert etwas Eingewöhnung. Auch dieses Jahr bin ich im Vorfeld nicht viel wandern gewesen und solche leicht anspruchsvolleren Wege schon gar nicht. Das Vertrauen in eigene Fertigkeiten, das Schuhwerk und die Sinne für Gleichgewicht und Wegfindung müssen erst immer wieder geschärft werden.

Interessant ist auch, dass ich auf keinem einzigen Gipfel war. War nicht Ziel und habe es auch nicht vermisst.

Für das Radfahren in der Ecke gehen mir langsam die Ideen aus. Wandertouren gibt es noch genug.