Ich bin wie bekannt mit einem Kofferschaden aus meinem Urlaub zurückgekommen:

Die Kofferreparaur wird über die Firma Dolfi abgewickelt. Unnötig zu erwähnen, dass es dort keine deutschen-muttersprachler mehr an der Heissleine gibt. Kommunikation also immer etwas rudimentär. Letztlich nach einigem Hin- und Her wurde mir folgendes zugesagt: „sofern Sie bisher noch keine Informationen zum Bestellvorgang von uns erhielten, teilen wir Ihnen in dieser E-Mail mit, dass Ihr Gepäckstück als nicht reparabel eingestuft wurde. Wir werden Ihnen in Kürze das gleiche Modell oder einen adäquaten Ersatz – bzw. das von Ihnen ausgewählte Produkt mit den vereinbarten Konditionen – zusenden.“
Das klang zu fantastisch um wahr zu sein oder zu werden. Eine weitere Woche später wieder ein Anruf, der Koffer könne zur Reparatur abgeholt werden, am 9. Januar zwischen 9 und 17 Uhr. Fantastisch, also sollte ich mir einen ganzen Tag dafür Urlaub nehmen?? Die Dame war ob meiner Erwiderung diesbezüglich wenig kompromissbereit. Es zeigt mir jedoch, dieses System ist leider unbrauchbar für Arbeitnehmer die grundsätzlich eben nicht zu Hause auf dem Sofa rumflezen und auf Klingelingeling warten. Letztlich haben wir uns darauf geeinigt, mir das Ersatzteil einfach zuzuschicken.
Es kam gestern an und wurde von mir fachmännisch in 2 Minuten montiert. Letztlich wäre es summarisch betrachtet ein Wahnsinn, den Koffer 2x kostenpflichtig hin – und herzuschicken um ein 2 Euro Teil in 120 Sekunden auszutauschen.
Status: ERLEDIGT