Die vergangene Woche war mit 304 Radkilometern die vom Umfang höchste in 2023. Endlich erreicht das Thermometer auch 20 Grad und die kurzen Radhosen werden zum Standard.
Fünf Trainingseinheiten sind es geworden, was ganz ordentlich ist.
Gestern habe ich bei einer 40 km Tour endlich den Helminator von der Leine gelassen. Bereits am Donnerstag bei der traditionellen Ausfahrt nach Kufstein habe ich rein nach Kufstein am Radweg mit Rückenwind wieder verspürt, wieviel Spass 38 km/h machen können. Gestern bin ich dann fast durchgängig mit Zug auf der Kette gefahren, was immerhin für einen 34er Schnitt gereicht hat.
Heute dann die erste Runde über Sachrang, auch ein Klassiker. Dunkle Wolken über Kufstein haben eine verlängerte Tour leider nicht ermöglicht.
Es ist jetzt nicht so, dass alle Sitzprobleme sich in wohlgefallen aufgelöst hätten, aber z.B. heute habe ich während der Fahrt eigentlich nur selten daran gedacht und es funktioniert mit der Endurad Pro SL Bibshort eigentlich ganz gut.
Was eben trotzdem nervt sind andere Verkehrsteilnehmer. Österreicher in PKWs fahren im Durchschnitt noch rücksichtsloser als Deutsche. Und mich nerven auch geisterfahrende Radfahrer, die an völlig unübersichtlichen Streckenabschnitten permanent nebeneinander fahren müssen und mich somit massiv gefährden.
Heute auch wieder ein schönes Beispiel erlebt, wo eine Kleingruppe aus Kleinkindern, Eltern, ein Rad mit Anhänger auf einer völlig unübersichtlichen Strecke am ansteigenden Radweg permanent nebeneinander fahren müssen. Am liebsten hätte ich die verantwortungslosen Pappnasen von Eltern gefragt, wieso sie vorsätzlich das Leben ihrer Liebsten so gefährden, dass ein dort abwärtsfahrender entgegenkomender Radfahrer der deutlich über 30 km/h fährt keine Chance auf ein Ausweichen hat (geschweige denn die Truppe). Die jungen Eltern haben einfach zu wenig Hirn und als Vorbild taugen sie schon gleich gar nicht. Disziplin und das einhalten von Regeln passt anscheinend nicht mehr in die Life-Balance der Schnösel.