Die Frage nach der privaten Zusatzrente beschäftigt mich schon viele Jahre. Selbstverständlich handle ich auch schon langjährig so, dass ich mir diesen Kapitalstock für das Alter aufbaue.
Prinzipiell gibt es zwei Strategien, die nach Renteneintritt dann diesen Kapitalstock nutzten.
Eine Version ist der Kapitalerhalt, d.h. der aufgebaute bzw. angesparte Betrag wird als Sockel unangetastet gelassen und die Wertsteigerungen (Kurssteigerungen bei Aktien, Zinsen, Dividenden etc.) werden entnommen. Die andere Variante ist die Entnahme mit Kapitalverzehr, d.h. mann überlegt sich für wieviele Jahre bzw. Monate mann sich den Zusatzbetrag auszahlen möchte und braucht dann alles auf. Am Ende ist dann alles weg.
Beim rumstöbern fand ich eine sehr gut gemachte Seite, die anhand eines konkreten Beispiels von 100000 Euro verschiedene Varianten durchrechnete und zu interessanten Schlüssen kam.
Die Modelle ergeben dann Beträge zwischen 415 und 962 Euro.
Eine weitere Variante wird durchgerechnet, indem die Annahme getroffen wird, mann hätte den Betrag zu einem früheren Lebenszeitpunkt bereits erwirtschaftet und legt ihn dann an.