Oimjakon – ein bisschen frieren…

„Oimjakon – Wer in Oimjakon ein Auto hat, der lässt es lieber laufen. Immer. Bei der Kälte weiß man nie, ob es sonst wieder anspringt. Die Bewohner essen vor allem Rentierfleisch – in Oimjakon wächst nichts. Stirbt jemand, gibt’s ein Problem: Das Grabschaufeln kann Tage dauern. Zuerst muss der Boden mit heißer Kohle aufgetaut werden. Er ist im Winter eine Eisdecke.

Nein, das ist keine fantastische Geschichte. Das ist Oimjakon, ein kleines Dorf im Osten Russlands. Laut Statistik der kälteste bewohnte Ort der Welt!

Die Durchschnittstemperatur im Januar, so berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“, liegt bei minus 50 Grad. Aber es geht noch mehr! Minus 71 Grad wurden hier schon gemessen.

Die 500 Bewohner müssen hart sein: Nur die wenigstens haben ein Badezimmer – zum Klo geht’s nach draußen, in einen Bretterverschlag.

Und auch sonst schlagen sich die Menschen am „Kältepol“, wie sie ihr Dorf nennen, mit Allerlei herum: Kugelschreiber mit gefrorener Tinte, im Gesicht festgefrorene Brillen und ständig leere Batterien. Gäbe es ein Mobilfunknetz, die Handys würden bei diesen Minusgraden sowieso nicht funktionieren, sagen die Bewohner.

…“

Hier ein schöner Bericht:

http://www.planet-wissen.de/laender_leute/russland/sibirien/reise_oimjakon.jsp

und ein Video:

http://www.planet-wissen.de/laender_leute/russland/sibirien/video_oimjakon_jakutsk.jsp

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