Morgens sah es nach dem nächstlichen Regen überhaupt nicht nach Tourentag aus. Fast hätte ich schon Verplichtungen wie Impfberatung oder Brillenkauf getätigt, aber ich blieb in der heimischen Hütte am Berichtschreiben.
Das Wetter wurde spätvormittags doch immer besser, wenngleich kühl. Ich ergriff die Chance um auch härtere Touren hier in der Ecke zu fahren. Dazu zählt zweifelsohne der Erler Berg.
Fakten: 5,2 Km und 478 Höhenmeter
Das steilste Stück mit bis zu 17 Prozent kann es mit den Auffahrten nach Ladis oder Samnaun oder auch dem Kühtai aufnehmen. Anfangs noch moderat und zwischendurch auch mal entspannend ist die Auffahrt relativ fordernd.
Was ich nicht wusste, am Parkplatz oben war ein Schild zu einem weiteren Parkplatz in 2 km und mir war nicht ganz klar wo das eigentliche Ziel war. Daher bin ich dann doch bis zum oberen Parkplatz gefahren. Es stellte sich jedoch heraus, dass dieser der Parkplatz der Goglalm auf 1143 Meter war. Der untere Erlerberg Parkplatz liegt auf 970 Meter und ist der eigentliche Endpunkt. Also eben so nochmal 173 Höhenmeter gekurbelt. 651 Höhenmeter somit. Bis zum unteren Parkplatz 34 Minuten.
Bei der Abfahrt bin ich 2x in Sackgassen geraten, hier hat Google Maps wieder einmal versagt. Letztlich bin ich über Gränzing hinab und kam kurz hinter der Tankstelle an der Grenze auf die B175 von Sebi nach Sachrang.
Retour dann den klassischen Weg über Aschau und Frasdorf.