Auto Wohnung Verstopfung

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Schlagzeilen in aller Kürze dargestellt:

Bei der Fahrt am letzten Freitag (09.03.2018) nach HGB machte es bei der Fahrt unter einer Autobahnbrücke auf der A92 auf meiner Windschutzscheibe kurz klack. Resultat war ein kleiner Glasplatzer.

Natürlich war ich mir etwas unsicher ob sich daraus nicht noch ein Riß entwickeln würde und bin dann am Sonntag auch vorsichtig wieder zurück gefahren. Bei Carglass in Kolbermoor habe ich dann online für heute um 12.40 h einen Termin zur Beseitigung des Schadens vereinbart. Eigentlich hätte ich den Schaden der Versicherung melden müssen, was ich aber vertrödelt habe. Machte aber nichts, da der sehr freundliche Herr von mir nur die Versicherungsunterlagen benötigt hat. Er hat alles geregelt, ohne das ich einen Cent zu zahlen hatte. Das ganze wurde geklebt und dauerte ca. 30 Minuten. Gratis wurden mir sogar die Schreiben poliert. Vorbildlich und sehr zu empfehlen.

Heute morgen bin ich mit dem Auto losgefahren und merkte nach wenigen Metern das etwas nicht stimmt. So ein ruckeln beim Beschleunigen. Bin dann postwendend zurückgefahren und nachdem auch eine Kontrollleuchte im Display aufleuchtete habe ich erstmal in der Bedienungsanleitung recherchiert: Abgaswerte stimmen nicht und soll gecheckt werden. Also war ich etwas erleichtert und bin dann trotzdem zur Arbeit gefahren.

Was für ein glücklicher Zufall, der Rosenheimer BMW Händler ist gegenüber von Carglass. Nachdem die Scheibe geheilt war bin ich gleich rüber und rein. Wurde dann auch zügig bearbeitet wobei sich als Schaden im Fehlerspeicher eine Zündspule herausstellte. Daneben hatte ich gestern Abend unabhängig davon wegen einen Anschreibens von BMW welches ich letztes Wochenende in HGB vorfand und bei dem es um einen bereits bekannten Airbag-Rückruf geht beim BMW Händler nach einem Termin nachgefragt. Um es kurz zu machen: sie hatten alle Teile da und in 1,5 Stunden war der Wagen wieder flott gemacht und mit 128 Euro auch noch erschwinglich (Airbag Austausch natürlich gratis).

Am letzten Wochenende in HGB eine Verstopfung erlebt: der Abfluß der Spüle hat am Samstag früh nicht mehr funktioniert. Stau. Nachdem ich in drei Etappen alles bis zur Wand demontiert und inspiziert hatte, dabei eine Gummidichtung sich aufgelöst hat und ich noch eine Fahrt zum Hagebaumarkt nach DEG absolvieren durfte, konnte ich lediglich feststellen, dass dort nichts verstopft ist. Dann kam der Sief auch schon aus der Wand, natürlich schön hinten in die Küche reinlaufend, wo es sich super handwerkeln lässt. Das ganze natürlich zu einem Zeitpunkt, wo ich die Küche übergabefertig putzen wollte.

Letztlich blieb nur übrig meinen Vermieter einzubinden. Dieser kam auch postwendend um einen Sanitätnotdienst zu beauftragen. Mit Auskunft in ca. 3 Stunden. Zwischendurch haben wir dann die komplette Abwasserinstallation des Gebäudes kennengelernt.

Der Mann mit Spirale kam dann auch am frühen Abend. Natürlich noch mehr Sauerei als er mit seiner Spirale das rödeln anfing. Allerdings doch vergleichsweise sauber. Jedenfalls war das Rohr komplett verfettet und zwar natürlich nicht ursächlich von mir, sondern im Keller kommen alle Abwässer aus den Küchen zusammen und dort ist ein 100er Rohr (dicker Oschi). Gegen 19 h war dann alles wieder soweit provisorisch frei. Noch ein wenig Putzarbeit und der gemütliche Samstagabend konnte beginnen. Nicht auszudenken, wenn ich z.B. am WE gar nicht da gewesen wäre und der Siff sich seinen Weg über meine Küchenspüle in die Wohnung gebahnt hätte.

Neue Wohnung: bis letzte Woche bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass es eine Gemeinschaftssatellitenempfangsanlage geben würde. Leider nein. Es gibt nur Kabelanschluss von einem lokalen Anbieter namens Komro. Da ich aber bekanntlich meinen DSL Anbieter 1&1 umziehen werden kann ich einen Komplettanschluß nicht gebrauchen. Kostenpunkt für Kabel-TV: 15 Euro pro Monat. Macht 180 Euro pro Jahr. Da wäre ich mit einer Schüssel für 100 Euro viel viel billiger dran. Nachdem meine Vermieterin erst ihr ok gegeben hat, kamen ihr dann doch Bedenken. Und zwar wegen meines Vorschlags ein Flachbandkabel über die Balkontür zu legen. Angeblich könnte Feuchtigkeit eindringen. Bei einem 0,2 mm Kabel sehe ich das eher nicht, wahrscheinlich schwitzen die Bewohner in den Wohnungen mehr Wasserdampf aus als da durchdiffundieren könnte.

Die Kosten bei einer Gemeinschaftsschüssel liegen maximal bei ca. 2 Euro pro Monat. Selbst bei einem Komplettpaket sind beim Kabelanbieter 10 Euro pro Monat zu zahlen. Also das 5-fache.

Was allerdings noch nichtmal zweifelsfrei klar ist, ob auf dem Balkon überhaupt guter Empfang ist. Mein Versuch auf die Schnelle mit einer SAT-Finder App das herauszufinden waren von geringem Erfolg. Es macht allerdings wenig Sinn eine Schüssel zu kaufen, es zu probieren um festzustellen, dass der Empfang unzureichend ist. Lt. der Vermietern ist aber prinzipiell Kabelempfang möglich, auch ohne Vertrag. Quasi als Köder und Komro kommt dann nach paar Monaten vorbei um einen Vertrag zu verkaufen. Vielleich ziehe ich daher erstmal ein und kümmere mich dann darum.

Allerdings ist noch ungeklärt, ob mein DSL Anschluß im April funktionieren wird. Die Bauherrn haben wohl im Oktober 2017 bei der Telekom einen Hausanschluß beantragt, aber es ist nichts passiert. Mein Stand von letzter Woche war, es muss erst gebuddelt werden. Eigentlich reichlich spät, wo doch jetzt die letzten Außenarbeiten stattfinden. Hätte IMO doch längst mit den anderen Versorgungsleitungen durchgeführt sein müssen.

Ansonsten geht es natürlich stetig voran in der Wohnung. Gestern sind die Zimmertüren gesetzt worden. Parkett war schon letzte Woche gelegt worden. Letztlich ist es auch nur noch eine gute Woche bis zum Umzug. Mal sehen wie das wird. Um zwar in Aising von der Zufahrtsstraße bis zur Haustür. Da ist derzeit schlammiges Gebiet, nicht abzuschätzen wie die Bedingungen sein werden. Regnet es stärker habe ich so einige Zweifel.