6 Wochen nach Unfall / OP

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Es ist einige Tage her dass ich über meinen Gesundheitszustand berichtete. Es gab eigentlich nicht viel zu berichten.

Nach der Rehawoche bin ich zweimal kürzer Rad gefahren, wobei ich bei einer Tour von 1:20 h von Hausen aus auch wieder erstmals mit 28,4 km/h einen Schnitt gefahren bin, der sich etwas vom Rehaniveau abhebt. Letzten Sonntag dann nochmal 81 km. Alles problemlos. Auch die Tour unter der Woche mit knapp 29 km/h war schon wieder etwas ambitionierter.

Freitag war Sommerfest von der Firma aus und am gestrigen Samstag gab es einen kleinen Rückschlag. Ich habe keinen Auslöser gefunden, ich bin nicht gestürzt, habe mich nirgends angestoßen oder sonstwas außergewöhnliches. Ich bin aufgestanden und der Fuß tat außergewöhnlicherweise an der Bruchstelle weh. Instinktiv bin ich dann auch immer in einer Art Schongang unterwegs gewesen, allerdings nur in der Wohnung, normales Auftreten war faktisch besser. Jedenfalls habe ich die Radtour gestrichen.

Vielleicht sind solche Symptome einfach normal im Heilungsprozess, mal zwickt es eben kurz.

Heute war ich dann als Dark Horse bei der RTF „Shades of Speed“ dabei. Wenn schon direkt vor meiner Nase auf der Straße vorbeigebrettert wird wollte ich wenigstens ein wenig Wettkampfluft schnuppern.

Ich habe mich für die zweite östliche Schleife der „Panoramica Tour“ entschieden.

https://www.komoot.de/tour/721641753/zoom

Überholt wurde ich nach meinem Start gegen 9:30 h nur von einer einzigen Truppe. Wobei ich auch nur die ersten 15 km theoretisch überholt werden konnte, weil dann ein Abweig für die längeren Touren war und die Tour auf der ich fuhr später startete bzw. erst die westliche 60 km Schleife fuhr. Es geht teilw. auf kleinen Straßen durch das Chiemgau die ich auch noch nicht kannte, das war u.a. auch der Sinn der Aktion, Wege kennenzulernen die ich so vielleicht nicht entdecken würde.

Ich bin zahm gefahren und merkte auch dass es z.B. nicht so war wie letzten Sonntag, also ohne irgendwelche Einschränkungen. Allerdings war es interessanterweise nach der Rückkehr nachmittags insgesamt viel besser, d.h. die Tour hat nichts negativ verändert.

Was ich während der Tour verändert habe ist die Sattelneigung. Ich habe die Nase abgesenkt und das Stück was ich danach gefahren bin fuhr es sich besser. Ich muss auch noch den ISM Sattel am Helminator mehr testen, aber da fällt es mir schwer in Opageschwindigkeit umherzuzockeln.

Eine Sache ist bei der Fahrt noch passiert, die unangenehm war. In Frasdorf hat mich eine Biene attackiert, das scheint ein jährliches Ritual zu werden. Der Fregger hat sich in den Helm seitlich bei der Schläfe eingeschummelt, hat Panik bekommen und zugestochen. So schnell wie alles ging konnte ich gar nicht bremsen, stehenbleiben und den Helm abnehmen. Ich konnte den Übeltäter noch zur Rede stellen, zum Tode verurteilen aber das Gift war injiziert.

Am Nachmittag und Abend merkte ich nichts, allerdings war ich Nacht schlecht, den es schwoll ein wenig an und die Einstichstelle war so, dass ich auf dieser Seite nicht schlafen konnte. Am Morgen war es etwas geschwollen, aber kein Vergleich zu vor einem Jahr. Bis jetzt (Montag 19 h) hat sich nichts wesentlich geändert.

Nächsten Freitag habe ich den Nachuntersuchungstermin in Bamberg. Da wird bestimmt geröntgt, mal sehen. Es sind jetzt noch drei Wochen bis zum Bergurlaub im Paznaun.