Eine Karl Richter Aufnahme aus dem Jahr 1971. Bach Bach und immer nur Bach. Das verlangte der unvergessene Andrej Tarkowski in seinen letzten Lebensmonaten zu hören.
Welch unglaubliches Genie steckte in jenem Mann, der dieses und viele weitere Werke schuf.
Der Text dazu:
Wir setzen uns mit Tränen nieder
und rufen dir im Grabe zu,
ruhe sanfte, sanfte ruh.
Ruht, ihr ausgesognen Glieder,
euer Grab und Leichenstein
soll dem ängstlichen Gewissen
ein bequemes Ruhekissen
und der Seelen Ruhstatt sein,
höchst vergnügt schlummern da die Augen ein.
Dieser Satz von Andrej Tarkowski begegnete mir dieser Tage:
„Wir haben verlernt die Augen auf etwas ruhen zu lassen, deshalb erkennen wir so wenig.“