Weltkulttour Regensburg Marathonstrecke

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Nachdem ich im letzten Jahr die 175 km Runde absolviert hatte, gab es 2016 die Krönung mit der Marathonstrecke von 205 Kilometern.

Da ich bereits um 6.30 h am Startgelände zur Nachmeldung war und nicht länger auf den offiziellen Startschuß um 7.30 h warten wollte, bin ich allein um 7 Uhr bei ca. 15 Grad gestartet.

Ich genoß die sonntagmorgendliche friedliche Stimmung, kam an Bad Abbach vorbei, wo ich erst vor 2 Wochen Station machte und erreichte Kehlheim nach exakt einer Stunde.

Die Fähre in Eining erreichte ich nach 1:33 h (45 km). Obwohl ich 30 Minuten Vorsprung hatte musste ich auf die schnellsten Radler nicht lange warten.

Das Stück bis zur ersten Verpflegung gegenüber vom Kloster Weltenburg war dann recht stramm in einer Gruppe. Eher nicht ganz meins. Etwas unrhythmisch zu fahren. Bis es aus der Gruppe vor mir einen Radler zerlegte, weil er unaufmerksamerweise aufs Bankett kam. Glücklicherweise ist aber weder ihm noch dem Rad was passiert. Zeigt aber, es ist nicht ungefährlich.

Die Verpflegung war dann nach 67 Kilometern erreicht. Schnitt war bis dato knapp 30 (2:17 h).

Danach im Auf und Ab inkl. eines Verfahrers von ca. 2 Kilometern bis Kallmünz. Nach einer Stunde war es bereits nicht mehr frisch. Ich fuhr früh mit der K-Swiss Hose und obenrum ein schwarzes kurzes Funktionsshirt und darüber das Karlsfeld Trikot mit Armlingen. Diese zog ich an der ersten Verpflegung aus.

Insgesamt war es gut warm, allerdings auch mir nicht zu heiss. Somit ganz angenehm.

Kallmünz erreichte ich nach 4:11 h und 117 Kilometern.

Danach wurde es recht einsam mit der Fahrerei bis kurz vor Ettershausen. Dann folgen einige giftige steile Passagen, wobei ich nach Kallmünz schon merkte, das mir die Frische fehlt. Es wurde zwar dann bei den Steilpassagen wieder besser und lief auch bis zum Schluss problemlos, aber für Showantritte war heute die Tour zu lang und anspruchsvoll.

Wie schon mal ausgeführt, der Arber Radmarathon hat gleichmäßigere Anstiege und Abfahren und ist lang nicht so verwinkelt zu fahren.

Die letzte Verpflegung in Oberndorf (KM 183, 6:32 h) habe ich nochmals ausgekostet und mir ein alkoholfreies Weltenburger gegönnt. Überhaupt, die Verpflegung und Beschilderung ist überall vorbildlich.

Die letzten Kilometer gingen auch noch ganz gut dahin, bis ich im Ziel mit einem Geschenk beglückt wurde.

Fakten: 207,0 Km, 7:23 h, 28,0 km/h