Welt-Kult-Tour: RTF Regensburg 175 km

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Heute nahm ich zum ersten Mal an der Welt-Kult-Tour in Regensburg teil. Als Strecke wählte ich die 175 km Tour mit 2200 Höhenmetern.

Fakten:

179,4 km in 6:24 h, Schnitt 28,0 km/h

Nachdem ich im Vorfeld einige Bekleidungsoptionen durchgespielt hatte, habe ich letztlich diese Kombination getragen/gewählt.

Da es früh doch ca. 12 Grad hatte (es war die Tage schon unter 10 Grad), bin ich doch in der kurzen K-Swiss Radhose gestartet. War letztlich auch ok, klar bis Weltenburg die ersten 1,5 h war es kühl, aber machbar.

Obenrum ein kurzes Funktionsshirt unter dem langärmeligen Radtrikot. Darüber die rote Jacke. Hat auch gepasst. In Kallmünz nach 3 h habe ich die Jacke ausgezogen und per Kleiderrücktransport, der angeboten worden ist, ins Ziel transferieren lassen.

Im Ziel nachmittags gegen 15 h war es 26 Grad warm. Also gerade noch akzeptabel für das lange Trikot. Aber ok.

Getrunken habe ich ca. 2,1 Liter, also für die Länge sicher nicht zuviel. Aber anfangs eben wegen den niedrigen Temperaturen fast nichts.

Die Tour ist bestens organisiert, nur eben einfach anders als der Arber Radmarathon. Es sind insgesamt nur ca. 1000 Starter auf allen Strecken. Das bedingt, dass es mit Ausnahme der ersten Strecke bis Weltenburg mit Massenstart eher einsam als vielbevölkert auf der Strecke ist.

An Kreuzungen, Abzweigungen etc. ist alles markiert, allerdings erfordert es erst mal Eingewöhnung sich selbst orientieren zu müssen, schlicht weil bei mir oft niemand vor mir fuhr.

Letztlich habe ich mich 2x verfahren. Einmal in Kallmünz und einmal bei Viehhausen. Jedoch merke ich stets nach ca. 1 km dass mir niemand folgt. Also bin ich zurück.

Die Verpflegung war top. Es gab drei Verpflegungsstellen die mit wirklich allen erdendlichen Leckerein bestückt waren. Vorbildlich.

Auch der Kleiderrücktransportservice, der sowohl von Weltenburg als auch von Kallmünz angeboten wird ist top. Gerade in dieser Jahreszeit sind doch die Temperaturunterschiede frühmorgens und nachmittags oft beträchtlich.

Die Strecke ist ähnlich lange wie die Tour B des Arber Radmarathon und mit 2200 Höhenmetern auch fast identisch.

Was den Unterschied macht ist, dass hier keine wirklich langen Steigungen vorherrschen, sondern viele kleine. Davon einige richtige fiese Dinger, speziell so von KM 120 an. So steile Rampen sind im Arber Radmarathon nicht zu fahren.

Es fährt sich viel verwinkelter, teilw. sind die Straßen extrem schmal und es heisst viel Vorsicht walten zu lassen. Also nicht immer lässt es sich gut rollen.

Ich hatte heute nicht die Beine vom Arber Radmarathon. Gut genug für die fast 180 km, um die Strecke ohne Probleme zu bewältigen. Aber speziell die letzte Stunde, die eine 1A Sahne Zeit beim Arber Radmarathon bei mir war, die war heute zäh. Ich war froh, dass ich jemanden vor mir hatte, dem ich nur stur hinterherradeln musste und der mich im Gegenwind auch unterstützte. Denn teilw. war der Wind auch heftig.

Insgesamt war es ein schöner Saisonausklang.