Virus kunterbunt – RO statt Hausen

Eigentlich würde ich gerade in gesunder Frühlingsluft den Garten in Hausen bei den Eltern auf Vordermann trimmen. Aber letztlich sitze ich in der heimischen Hütte bei Sonnenschein. Das kam so:

Donnerstag Abend habe ich eine kurze Mitteilung einer Abteilungskollegin erhalten, sie komme am Freitag nicht zur Arbeit und werde auf Corona-Virus getestet. Unabhängig davon, dass ich persönlich mit dem Umfang der übermittelten Information trotz weiterer gezielter Nachfrage nicht befriedigt war musste ich eine Entscheidung bzgl. des geplanten Besuches bei den alten Rackern am Wochenende treffen.

Solange mir kein Ergebnis vorliegt muss ich, in Abschätzung auch nur eines geringgradigen Risikos davon ausgehen, ich könnte für die Eltern eine potentielle Gefahrenquelle darstellen. Daher habe ich in Abstimmung mit Ihnen entschieden, am Wochenende nicht nach Hausen zu fahren. Es ist natürlich schade, weil ich wirklich gerne den Besuch gemacht hätte und schon eine ganze Liste an Aufgaben zur Abarbeitung warten würde. Dennoch erachte ich die Gesamtsituation als Marathonlauf, wo es jetzt keinen Sinn ergibt Kraft und Zeit in einen Zwischensprint zu investieren. Was ich meine ist, z.B. den Eltern während meines Aufenthalts z.B. FFP2 Atemschutzmasken umzuschnallen um sie zu schützen. Momentan scheint Vati auf dem immer fortschreitenden Weg der Stabilisierung gute Schritte zu gehen und eine Versorgung ist auch momentan über andere Kanäle gewährleistet. Wie ich erfahren habe, hat Janika die Lebensmittelversorgung bereits ausgeführt, sodass die alten Racker kulinarisch rundumversorgt sind. Außerdem schlummern in der Speise und im Keller noch richtige Schätzchen, die erst einmal gehoben werden müssen und jetzt auch gehoben werden dürfen. Ich sage als Stichwort nur: Frankfurter Kranz!

Woran ich derzeit noch arbeite: der Plattenspieler funktioniert nicht mehr, ich bemühe mich daher um Ersatz.

Heute habe ich meine Sommer Pneus aufgezogen.