Zunächst möchte ich so beginnen wie auch die Reise begann. Mit einigen Anmerkungen zu den Flügen.
Geflogen bin ich mit Qatar Airways. Nach dem Flug im Frühjahr 2010 mal wieder diese Fluglinie, danach bin ich immer mit Oman Air unterwegs gewesen. Insofern lässt sich ein Vergleich gut ziehen.
Gebucht hatte ich bei Qatar direkt, dort konnte ich mir auch die Sitzplätze frei wählen. Der Flug Doha Hongkong wurde von Cathy Pacific übernommen, was es schwieriger machte den Sitzplatz zu wählen. Das gab im Vorfeld einige Schwierigkeiten meinen Platz 39 A (am Notausgang) bestätigt zu bekommen. Letztlich klappte es nicht und ich wusste vorab nicht was ich beim Check-Inn bekommen würde.
Es war dann so, dass ich in München nachfragte weil ich dort sah, dass ich Platz 33 A zugeteilt bekam. Die Dame konnte oder wollte aber nichts exaktes dazu aussagen. In Doha angekommen ging ich nochmal zum Schalter und wollte eigentlich darauf pochen meinen vorreservierten Platz zu erhalten. Dann erklärte mann mir dort, ich hätte ein Upgrade auf Premium Economy erhalten. Da wollte ich mich natürlich erstmal nicht beschweren.
Ich weiss nicht genau welchen Gegenwert die höherwertige Klasse hatte. Ich schätze mal 100-300 Euro dürften es wohl sein. Jedenfalls ist der Sitzplatz wesentlich komfortabler. Mehr Beinfreiheit, breiterer Sitz und bessere Verpflegung. Daher war der Flug dann auch entspannend.
Qatar insgesamt hat überzeugt. Ich hatte drei verschiedene Maschinen: A330, B777 und B787 (Dreamliner). Den meisten Platz hat man in der B777, in der brandneuen B787 ist alles recht eng und die Sitze wirken auch ein wenig dünn. Ich konnte auch nicht feststellen, dass es im Dreamliner wesentlich ruhiger ist.
Da ich sowohl auf der Strecke Muc-Doha als auch Doha-Muc einen Sitzplatz neben mir frei hatte war es mit dem Platz ok, ansonsten ist es für meine langen Haxn schon recht eng.
Allerdings muss ich auch immer wieder sagen, ein entsprechender Mehrpreis für den Flug, Business oder eben Premium Eco ist es mir nicht wert, wenn mann bedenkt dass kostet mehr als ein paar Übernachtungen im 5 Sterne Hotel. Dann lieber die eine Nacht im Flieger rumgebracht und danach in ein gutes Hotel investiert.
Die Verpflegung war auch besser als bei Oman Air. Man erhält richtiges Besteck, nicht dieses Plastikgelump und kann z.B. aus zwei verschiedenen Rotweinen auswählen. Auch ist die Servicebereitschaft höher, desöfteren kommt das Personal mit Getränken durchgelaufen,
Hier noch ein Bericht aus der SZ zum Preiskampf auf der Langstrecke mit interessanten Infos:
http://www.sueddeutsche.de/reise/preiskampf-bei-airlines-vollgestopft-1.2264518