So etwas kann sich niemand ausdenken:
„Stuttgart – Völlig irre und teils lebensgefährliche Szenen haben sich in der Nacht auf Samstag (21. Januar) auf der A81 (Stuttgart – Heilbronn) und der A8 (Stuttgart – München) abgespielt. Ein Mercedes lieferte sich dort eine absolut filmreife Verfolgungsjagd mit der Polizei – und entkam am Ende:
Dabei flüchtete der Unbekannte in seinem 630-PS-Sportwagen (ein Mercedes AMG GT 63 S) mit abenteuerlicher Fahrweise und bis zu 300 Stundenkilometern, teilweise als Geisterfahrer, vor Dutzenden Streifenwagen der Polizei und sogar einem Hubschrauber. Doch der Reihe nach: An der Überleitung von der B10 zur A81 (Stuttgart – Heilbronn) hatte die Polizei aus nicht näher genanntem Grund eine Kontrollstelle eingerichtet. Deswegen bildete sich ein Rückstau. Als der Mercedes gegen 0.55 Uhr ans Stauende heranfuhr, wurde es wild: Der Fahrer des Sportwagens mit Biberacher Kennzeichen (BC) wendete und raste als Geisterfahrer auf der B10 in Richtung Vaihingen zurück.
Zeugen alarmierten per Notruf die Polizei. Als die Polizei am „Tatort“ eintraf, war der Mercedes allerdings bereits weg. Wenig später stellte eine Streife der Verkehrspolizei Ludwigsburg ein entsprechendes Fahrzeug kurz nach der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen auf der A81 in Richtung Heilbronn fahrend fest. „Zur Kontrolle sollte der Mercedes an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd von der Autobahn geleitet werden. Jedoch befolgte der Fahrer die Anweisungen der Streifenwagenbesatzung nicht und flüchtete weiter in Richtung Heilbronn“, teilte die Verkehrspolizei Ludwigsburg in einer Pressemitteilung mit.
Auf Grund der hohen Geschwindigkeit verloren die Beamten das Fahrzeug aus den Augen. An der Anschlussstelle Mundelsheim, etwa 20 Kilometer nördlich von Stuttgart, wendete der Mercedes nach Polizeiangaben und fuhr auf der A81 in Richtung Stuttgart zurück. Als eine weitere Polizeistreife die Verfolgung aufnahm, beschleunigte der Raser wieder stark und flüchtete mit weit über 250 km/h. „Obwohl mehrere Streifenwagenbesatzungen versuchten den flüchtigen Mercedes einzuholen gelang dies nicht, da dessen Fahrer Geschwindigkeiten von geschätzten rund 300 km/h fuhr“, so die Polizei.
Gefasst ist der Raser bislang nicht. Trotz „der unmittelbaren Suche mit starken Polizeikräften“ habe der Fahrer nicht mehr festgestellt werden können, hieß es. Polizei und Staatsanwaltschaft beschlagnahmten den 630-PS-Mercedes und stellten diesen zur Spurensicherung sicher. Die Ermittlungen laufen. An der Verfolgungsjagd waren insgesamt 41 Streifenwagen der Polizeipräsidien Ludwigsburg, Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm sowie besagter Hubschrauber beteiligt.“
Ja, selbstverständlich kann das Auto gestohlen worden sein und somit wäre der Halter nicht unmittelbar der Fahrer. Sollte aber zügig zu klären sein.
Ebenso sollte dein DNA Abgleich mit hinterlassenen Spuren des Fahrer möglich sein und ich würde fast wetten, jemand der ein solches kriminelles Verhalten an den Tag legt ist längst polizeilich in Erscheinung getreten.
Und ich wette eine Bouteille Dom Perignon, es handelt sich bei dem Täter um einen jungen Mann. Hirnlos natürlich und hoffentlich nun mit der Aktion nurmehr Fußgänger und Radfahrer.