Türkei Urlaub Crystal Palace Luxury Resort Side Colakli

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Urlaub

Die Reise erstreckte sich über eine Woche Ende September bis Anfang Oktober (25.09-02.10.2015, 7 Übernachtungen). Von mir wurden insgesamt 312 Jahre betreut, weshalb ich liebevoll von meinen 312ern sprechen werde.

Zunächst die Fakten:

Flug mit SunExpress Nürberg Antalya: 292 Euro pro Nase

Doppelzimmer seitlicher Meerblick: 642 bzw. 629 Euro pro Nase

Doppelzimmer Landseite zur Einzelbenutzung: 874 Euro

Parkplatz Flughafen Nürnberg 1 Woche P12: 54 Euro

Transfer Minivan Flughafen Hotel und retour: 53 und 50 Euro

Zimmer Late Check Out bis 18 h: 60 Euro

Vom Reiseleiter wurde der Flug so gewählt, dass die maximale Aufenthaltszeit im Hotel gewährleistet war. Wir waren früh um 9 Uhr im Hotel und konnten bis 20 Uhr bleiben. So haben wir einige Extra Mahlzeiten rausgeschunden.

Das Hotel Crystal Palace Luxury Resort liegt in Side Colakli. Die Transferzeit betrug ca. 45 Minuten, also sehr fix (55 Kilometer).

Als wir früh um 9 Uhr das Hotel erreichten, wurden unsere Koffer vom Personal ausgeladen und wir wurden an einen Tisch in der Lobby geleitet. Ausser dem Paß abgeben und einer Unterschrift mussten wir nichts weiter tun. Alles lief sehr freundlich und professionell ab. Auch die Tatsache, dass offiziell erst Check-Inn ab 14 h möglich ist bereitete keine Schwierigkeiten.

Sofort offerierte man uns die Möglichkeit zum Frühstücksbuffet zu gehen, was wir dankend annahmen.

Danach waren auch zwei unserer drei Zimmer schon bezugsfertig. Auch das dritte Zimmer lies nicht lange auf sich warten. Wir hatten Zimmer 3307 im mittleren Gebäudetrakt (Landseite), 2419 und 2522, die sich im 4. bzw. 5. Stock im westlichen Teil befanden (mit seitlichem Meerblick).

Überraschungen gab es dennoch: 2522 hatte eine Badewanne mit Jakuzzi. 2419 war ein Familienzimmer mit 4 Betten und 2 riesen Fernsehern, optimal für Ehepaare in Trennung o.ä. 😉

Wobei der Nachteil der Badewanne von MOM gleich erkannt war und intern dann ein Zimmertausch stattfand, der alle glücklich machte.

Die Zimmer sind ausreichend groß (lt. Angaben 23 qm, Familienzimmer 32 qm), das Bad keine Wellnessoase von der Größe her aber ausreichend.

Es gibt was die Kulinarik anbelangt wirklich alles was Herz und Magen begehrt. Wer an den sehr reichhaltigen Buffets dort nicht fündig wird ist definitiv ein notorischer Nörgler.

Abends gibt es verschiedene Themenabende immer abwechselnd mit „International“. Wir hatten einen italienischen, einen türkischen und einen asiastischen Abend. Die Variationsbreite ist daher sehr breit. Optische Highlights sind die liebevoll zubereiteten Vorspeisen und Nachspeisen. Das isst das Auge definitiv mit.

Die Eltern haben beim Frühstück für erstaunen unter dem Personal gesorgt, weil sie einerseits den wenig gebräuchlichen Kaffee ohne Koffein benötigten und dann ihr Pulver in ein heisses Milchwasser einrührten. Dies machte sie zu bestaunten Exoten.

Das Hotel war sehr gut ausgelastet, vermutlich aber nicht ganz zu 100 Prozent. Wollte man einen Tisch bestimmter Lage haben hiess es zeitig um 18.30 h zu kommen. Waren wir immer. Gut ist dort auch die Trennung in einen Bereich Ü16. Letztlich waren um die Jahreszeit nicht sehr viele Kleinkinder und Babys (samt Eltern) vor Ort, aber es geht im Erwachsenenbereich doch entspannter zu.

Liegen an Strand und Pool gibt es auch immer welche (freie natürlich…). Was bei 5 Liegen nebeneinander natürlich etwas schwieriger ist. Aber auch das klappte gut, wenn gute Seelen sich bereits um ca. 9.30 h auf den Weg zum Strand machen und für die Trödelnasen mitreservieren.

Das Wetter war optimal. Jeden Tag früh ca. 20 Grad und maximal ca. 30 Grad. Das Wasser 26 bis 29 Grad warm, früh meist etwas frischer als nachmittags, aber selbst annerkannte Frostbeulen haben es schadlos bis zu einer Stunde im Nassen ausgehalten.

Ein Teilnehmer, dessen Name ich aus Diskretionsgründen nicht nennen möchte, hat sich optisch – nicht nur im Wasser – von allen andern Hotelgästen abgesetzt. Und zwar, indem er eine old-School-Bademütze im Loriot Style in Blau-Weiss gestreiftem Design übers Haupt gestülpt hat. Nicht nur im Wasser, auch der Gang zum und vom Zimmer wurde so bestritten. Ein Glück nur das die Wahl zum Mister Crystal Palace erst in der Woche nach unserer Abreise stattfindet, er wäre ein Kandidat.

Das Publikum bestand zu 2/3 aus Deutschen. 15 Prozent Russen und der Rest bunt gemischt. Wobei es insgesamt extrem gesittet zuging. Keine Exzesse, weder am Buffet noch an der Bar.

Die Altersstruktur ist gemischt. Es gibt Familien mit Babys und Kleinkindern unterhalb des Schulalters, einige wenige Pärchen jüngeren Datums und viele ältere Semester. Der Altersdurchschnitt insgesamt ist sicher Ü50.

Letztlich gibt es insgesamt wirklich sehr wenig an Verbesserungsvorschlägen einzubringen. Das Wifi war im Zimmer zwei Tage nicht nutzbar, am Strand überhaupt nicht, aber mal ehrlich – ich will entspannen und bin froh wenn nicht im Minutentakt was pfeift und quitscht. Wir Alten haben uns prächtig ganz konventionell angesehen und unterhalten. So was geht.

Der General Manager des Hotels stand jeden Abend im Speisesaal an einer Ecke. So hat er löblicherweise immer Präsenz gezeigt und wäre wirklich eine Beschwerde vorzutragen gewesen, er hätte mit Sicherheit ein Ohr dafür gehabt. In Punkto Freundlichkeit, Servicebereitschaft und Kompetenz ist der Laden schwer zu toppen.

Ein Satz noch zu SunExpress. Ferienflieger sind immer eine Einschränkung, sowohl was Komfort als aus Versorgung anbelangt. Aber SunExpress setzt den Tiefpunkt. Kein Schluck Wasser, kein Krümmel Nahrung gratis.