Heute fand mein Termin im Augencentrum Rosenheim statt.
Das Areal ist so groß, dass mit geringer Sehstärke schwerlich der Ausgang aus dem Labyrinth gefunden werden könnte.
Zunächst wurde ich nach einem Begrüßungsdrink an der Hausbar in ein abgedunkteltes Kabinett geführt wo ich meine legendäre Sehstärke unter Beweis stellen musste. Ich schwärmte von drallen, scharfen Blondinen (=ganz ganz scharf, die Älteren kennen meine Prädisposition aufgrund von Susi Drall), was jedoch der Doppelbesetzung in der Dunkelkammer nur partiell gefiel. Aufgrund des herausragenden Ergebnisses meiner Pupillen wurde mir daher auch kein weiteres Angebot über neue Linsen gemacht, vegan hin oder her.
Im Reich der ophtalmologischen Fächärztin angekommen, musste ich einfach nur still sitzen und mein Äuglein wurde inspiziert. Während die Fachkraft mein Lid unter die Lupe nahm machte ich mir Mut, mit einem Lied. Das missfiel allerdings tonal und so verstummte ich den Rest über der Sitzung.
Fazit: kann gemacht werden, muss aber nicht. Die Einschätzung der seborroischen Keratose wurde bestätigt (=gutartig). Ein Eingriff ist kein großes Ding, maximal 15 Minuten. Es gibt einen Nackenschlag zur Betäubung. Die Warze wird abgeschabt und eingeschickt (Check ob tatsächlich gutartig). Die Einschätzung der Ärztin ist wohl solide, da das optische Befundbild ihr nicht zum ersten Mal unterkommt. Am nächsten Tag kann mann wieder arbeiten. Prinzipiell ein kleiner Eingrifff ohne großes Risiko. Vielleicht muss eine kleine Naht angebracht werden, lässt sich tatsächlich erst bei der OP entscheiden.
Der heutige Termin dauerte eine knappe Stunde (all inklusive).