Zunächst zur Abteilung Wehwehchen:
Der physische Zustand erinnert mich an den vom letzten Jahr im Pitztal, Tag 3. Ich bewege mich recht ungelenk und bin leicht erlahmt.
Dazu kommen Maleure an meinen Füsschen. Rechts am Mittelfuß hat sich ne Blase gebildet, links an der Ferse klafft eine 1 cm großer und 2 cm tiefer Krater, ach was, 5 cm mindestens, also ich kann praktisch von hinten von de Ferse bis zum kleinen Zeh durchsehen…:DD
Meine Schalenschuhe gepaart mich meiner eigenen Dusselichkeit haben das bewirkt. Eigentlich habe ich die Schuhe schon seit 1997, also reichlich lange um zu wissen wo es jeweils drückt. Aber ich bin immer noch zu sparsam im prophylaktischen Verplastern von Stellen. Nich das jetzt aber gedacht wird ich hätte nicht dergleichen getan. Weit gefehlt, Freitag zum Langlaufen hatte ich meine zwei Verbandsteile an die Füsschen gewickelt und es hat auch nichts gefehlt.
Samstag zur Schneeschuhtour auf die Pleisenspitze habe ich 2 große Pflaster jeweils an den Mittelfuß gepappt. Man kann alt werden wie eine Kuh – und trotzdem dumm bleiben…:DD
Wobei ich sagen muss, dass die offene Stelle an der Ferse für die heutige Tour auf den Wank bestens mit einem Blasenpflaster abgeklebt worden ist samt darüber gewickeltem Verbandsteil. Hat auch wirklich kein bisschen weh getan. Dafür hat es rechts mit letzten Drittel des Weges, wo ich ohnehin schon etwas dezimiert war etwas gezwickt.
So jetzt genug gejammert und zum schönen Teil.
Es war definitiv das einzige und wohl auch beste Bergwochenende dieses Winters. Drei Tage Sonne pur, beste Wintersportbedingungen, beste Schneeverhältnisse, optimaler Temperaturbereich.
Freitag bin ich knapp 2 Stunden direkt ab Grainau mit den Langlaufski unterwegs gewesen. Die Loipen waren nicht ganz optimal, es war wohl schon etwas zu warm, zumal mann die Ski jeweils für ca. 300 Meter abschnallen musste um wieder Loipenanschluss zu haben. Suboptimal von meinem Startpunkt aus. Dennoch schön und nicht viel los.
Samstag dann von Scharnitz aus hoch auf die Pleisenspitze. Bis zur Hütte in den Schalenschuhen, aber der Hütte mit Schneeschuhen. Alles gut eingeschneit. Oben fehlte mir der Saft, ich musste öfters mal stehenbleiben und verschnaufen. Auch war ich mir auch erst nicht sicher ob ich wirklich bis zum Gipfel gehen wollte/sollte. Tat es dann aber mit geballter Willsenskraft doch. Der Abstieg zieht sich und ich war dann doch recht erschöpft und so freute ich mich darauf mir auf der Rückfahrt eine Spezi zu kaufen.
Heute dann der Klassiker Wank. Mit Schneeschuhen. Unten nicht zu viel Schnee. Einige wenige Meter bereits aper. Das wird nicht mehr lange dauern und es ist mit Schneeschuhen nicht mehr machbar. Oben am Gipfel dann bei milden Temperaturen super Fernsicht und ich blieb fast eine Stunde. Runter dann über die Nordseite (Eckbauernalm). Wobei ich konditionell dann schon etwas zu kämpfen hatte.
Bilder folgen morgen…