Sommerfrische im Pitztal

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In der bewährten 3er Bergsteigerkonstellation hat es uns nun dieses Jahr zum vierten Mal ins Pitztal nach Plangeroß verschlagen. Wir verlebten im  Hotel Sonnblick 7 Nächte.

Die Oldies bewohnten eine Panoramasuite mit Südbalkon, der Youngster das gegenüberliegende Zimmer (218 bzw. 217). Das hat sich alles bewährt.

Bewährt und gut und lecker ist die Halbpensionverpflegung. Exemplarisch hier eine Menuekarte und einige Speisen:

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Hier unser Hotel im Hintergrund. In den Vordergrund haben sich Touristen geschoben 😉

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Der erste Wandertag war ein „Lahma“ Tag:

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Nicht zum letzten Mal in diesem Urlaub versuchten wilde Tiere mich von meinem vorgegebenen Wanderpfad abzubringen bzw. ihn zu versperren.

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Einmal stellte sich eine Kuh auf einem schmalen Bergpfad quer und provokativ, als ich versuchte sie mit meinen Wanderstöcken zu piksen, verschandelte sie den Weiterweg mit einem Haufen.

Die erste Tour führte nach Trenkwald und von dort hoch zum Kapuzinerjöchl. Recht einsam und wenig begangen. Unten steht nur für Geübte. Das stimmt auch. Es ist keine Tour für Einsteiger. Zum Joch hoch führt eine kurze Passage seilversichert:

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Persönlich liegen mir solche Passagen weit mehr als jene, bei denen steile Schotterrinnen auf einem schmalen Pfad gequert werden müssen. Wobei ich grundsätzlich hinauf immer weniger bedenken habe als herab. Insofern war es hoch zum Kapuzinerjöchl unschwierig, beim Abstieg von Gahwinden zur Rüsselsheimer Hütte waren einige Meter dabei, bei denen Hans-guck-in-die-Luft nicht anzuraten ist.

Letztlich war es aber an diesem Tag so, dass es bereits zum 12 Uhr zu regnen begann und ich somit auch bereits beim Wandern duschen konnte. Das wiederholte sich dann bei der Tour Richtung Kaunergrat nochmals. Leider hatte ich beide Male das Duschbad vergessen.

Hier der Blick vom Kapuzinerjöchl zum Aussichtspunkt Gahwinden:

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Hier ein Wandersmann am Aussichtspunkt Gahwinden:

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Die Witterung lies letztlich nur noch eine gute Tour am darauffolgenden Tag (Sonntag) zu. Das war eine Tour die über die Taschachalm hoch zum Riffelsee führte. Von dort ging ich noch Richtung Brandkogel, ich brach die Besteigung jedoch auf ca. 2500 Metern im felsigen und steilen Gelände ab.

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Das war neben dem Anreisetag der einzige Tag ohne Regen tagsüber. Insgesamt war der diesjährige Urlaub leider durch mehrheitlich regnerisches und später auch kühles Wetter geprägt. Am Freitag reisten wir bei 19 Grad an um eine Woche später bei 7 Grad wieder abzureisen.

Die Witterung hat die Ausflugs- und Wandermöglichkeiten limitiert. Wir unternahmen am Montag eine Panoramafahrt über die Piller Höhe nach Landeck. Das war noch der beste Tag dafür, zumindest konnten wir von der Piller Höhe hinab ins Inntal blicken. Und in Landeck wurde dann auch die örtliche Hofer Filiale all ihrer Dauerwurstwaren beraubt.

Mangels ausserhäusslicher Aktivitätsentfaltungsmöglichkeiten bot ich dann einen Kurs „betreutes Aufzugfahren“ an:

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Der Dauerregen sorgte dann allerdings noch für eine gewisse Spektakularität, indem die Pitze kurzzeitig wassermäßig stark anschwoll. Die örtliche Feuerwehr konnte ihre Ausgehuniformen dabei entstauben. Natürlich war dann hier ein gewisser Katastrophentourismus die Folge:

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Um die Zeit zu sinnvoll zu nutzen, wurden bereits die Wunschzettel geschrieben, eine Empfangsbox wurde extra installiert:

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In Wolken gehüllt ging es dann an Maria Himmelfahrt (Freitag der 15.) wieder in heimische Gefilde.

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