Shades of Speed

Das ist das Radsportereignis hier in der Region am Wochenende.

Nein, ich bin kein gemeldeter Teilnehmer. Was mich abgeschreckt hat sind die vergleichsweise hohen Kosten. Es gibt dort je nach Tour und Anmeldezeitpunkt gestaffelte Preise, jetzt in der Rennwoche wären es für meine Tour „Die Lange“ stolze 130 Euro gewesen. Ich bin davon überzeugt, die Veranstaltung bietet einiges und hebt sich auch von anderen RTFs deutlich ab. Geworben wird z.B. mit Sterneköchen, die Gerichte an den jeweiligen Verpflegungsstationen bieten. Das wiederum ist für mich völlig uninteressant, da ich bei so einem langen Tag die Verpflegung nur als schnellen Stop an den Stationen mitnehmen möchte, aber keinesfalls dort zum Essen lange verweilen möchte. Daher brauche ich so etwas nicht. Ein Gel, ein Kuchenstück und ggf. ein Getränk reichen mir völlig. Dazu kommt natürlich immer das Risiko, wenn das Wetter richtig übel ist und ein Start faktisch keine Sinn macht, dass die Investition komplett abgeschrieben werden muss. Zum Kostenvergleich: in Erlangen bin ich für 15 Euro und in Rosenheim für ca. 50 Euro gestartet. Und ich war mit beiden Veranstaltungen sehr zufrieden.

Dazu fahre ich ohnehin ungern komplett in einer Gruppe wenn mann sich nicht kennt und daher habe ich mir etwas anderes überlegt.

Die Strecken hier im Umkreis kenne ich wirklich alle in und auswendig. Aber Strecken Richtung Osten, also jenseits des Chiemsees sind für mich unbekanntes Terrain. Und dort verläuft die Strecke „Das Monument“ mit 288 km und ca. 4000 Höhenmetern.

Mein Strategie ist es nun, mit dem Auto nach Vachendorf zu fahren (Ausfahrt A8 Bergen) und dann bei Waging auf die Route zu treffen. Da eine Beschilderung vorhanden ist kann ich diese nutzen und werde bis nach Berchtesgaden fahren, dort aber dann aber nich die Rossfeldhöhenstraße nehmen, sondern wieder retour über Ramsau, Innzell und Siegsdorf zum Ausgangspunkt fahren. Es sollten dann ca. 135 km sein, die ich ggf. noch etwas modifiziere. Natürlich habe ich so alles an Verpflegung selbst mitzuführen. So kann ich vielleicht ein wenig vom Flair mitnehmen, je nach Startzeit könnte es aber auch phasenweise recht einsam sein.

Jetzt noch zum Rad, bzw. dem Helminator konkret. Nachdem ich vor ca. 6 Wochen die Spacer nach unten gesetzt hatte und damit den Lenker nach oben, hatte das Steuersatzlager bzw. der Steuersatz immer etwas Spiel. Der Trick um dieses Spiel zu minimieren ist kurz gesagt, die Schraube für den „Deckel“ des Steuersatzes bei gelockerten Schrauben für den Lenker an der Gabel so lange anzuziehen, bis das Spiel minimiert ist bzw. nicht mehr vorhanden ist. Erst danach werden die beiden Schrauben für die Befestigung des Lenkers an der Gabel angezogen. Hier schön beschrieben: