Etwas als Vorbemerkung zum eigentlichen Schneeschuhtourbericht:
Es ist schon erstaunlich, wie sich die Rezession überall auswirkt. Wie ich aber am Samstag auf der Fahrt von München (zum Zwischenstop in München demnächst mehr…) nach Garmisch-Partenkirchen feststellen musste, ist sie auf der A95 noch nicht angekommen. Geschlagene 3,5 Stunden habe ich für die Fahrt benötigt! 8 Kilometer Stau vor dem Autobahnende in Eschenlohe und dann weiter Stop and Go bis nach Grainau. Wahnsinn! Und da soll mir einer erzählen, die Deutschen und sonstigen Europäer, die sich an diesem Wochenende auf die Pisten gedrängt haben hätten kein Geld mehr? Wo doch ein Schiurlaub so ziemlich das teuerste ist, was an Urlaub gemacht werden kann.
Da die Lawinensituation nicht ganz unkritisch war, habe ich mir den Wank als Tagesziel ausgesucht, weil der Gipfel nur knapp oberhalb der Baumgrenze liegt.
Losgelaufen bin ich am Parkplatz der Wank Bergbahn, die bis heute auch verkehrte. Die Schneeschuhe konnte ich bereits zu Beginn anlegen, da genügend Schnee lag. Zunächst war eine gute Spur vorhanden die bis zur Esterbergalm führte. Danach war die Spur tiefer ausgetreten, da der Schnee auch recht hoch lag. Es war so richtiges Kaiserwetter und an der Alm musste ich die Jacke, Mütze und Handschuhe ausziehen, weil es zu warm war.
Es ging dann etwas mühevoller, aber immer noch gut gangbar nach oben. Dann kam mir ein Bergkamerad von oben entgegen. Er sagte mir, er sei etwas weiter oben umgekehrt, weil keine Spur mehr vorhanden war und er selbst es nicht schaffte im tiefen Schnee.
Von da ab wurde es dann sehr anstrengend. Ich habe dann den eigentlichen Weg verlassen und bin im steilen Waldgelände mühsam nach oben. Manchmal bin ich dabei hüfttief eingebrochen und habe mich erst mühevoll befreien müssen. Dann kam aber die Bergstation der Bahn in Sicht und ich wusste ich würde es schaffen.
Nach 2.55 Stunden war ich dann oben. Mit einem tollen Rundumblick bei bestem Sonnenschein wurde ich belohnt.
Hinunter bin ich dann wieder den selben Weg. Mit einem kleinen Zwischenstop auf einer Bank war ich schon nach 1.15 Stunden wieder unten am Parkplatz.





da denke ich doch glatt an die Tour mit den „Söckis“ anno 1980