Heute fand meine erste RTF des Jahres statt: die Rosenheim Rundfahrt. Ich nahm an er Tour 3 mit 137 km (1760 Höhenmeter) teil.
Die Wetteraussichten waren gut genug um die Teilnahme kurzfristig am Donnerstag festzuzurren, aber mit unter 20 Grad und evtl. Regenschauern dann doch nicht ganz prickelig. So nahm ich als Zwiebel teil. 4 Schichten, kurzes Funktionsshirt, langes Thermoshirt, langes Radtrikot und hellgrüne Regenjacke. Unten kurz natürlich.
Premiere war auch, nachdem ich bereits gestern Abend die Startnummer abgeholt hatte, dass ich direkt vor der Haustür starten konnte. Ich hatte zwar noch überlegt zum Startgelände beim Weko zu fahren, aber den Kilometer habe ich mir früh geschenkt. Also bin ich um 7.20 h alleine los.
Ab Brannenburg wartete dann die erste 18% Passage beim Aufstieg Richtung Sudelfeld. Nach der Einmündung der Straße bei Tatzlwurm fährt man eine kleine Straße Richtung Aggen Alm, die Passage war wiederum überraschend für mich mit 18 % Steigung hart zu fahren. Ich bin bewusst nicht am Limit gefahren, musste da jedoch einige ziehen lassen.
In Bayrischzell war dann die erste Verpflegung nach 40 km und 1:48 h erreicht. Überhaupt, die Verpflegung, Organisation, Beschilderung etc. rund um die Veranstaltung war top. Einzig die 40 Euro Startgeld (trotz Geschenk im Ziel: Windstopper Weste) ist etwas hoch.
Insgesamt sind nicht allzuviel Starter unterwegs. Schon so das mann immer welche sieht, überholt oder überholt wird. Aber richtige Massen sind es nicht. Summarisch bin ich sicher mehr als die Hälfte – eher 2/3 – komplett allein gefahren.
Die einzige längere Passage mit Gruppe war von Thiersee bis hinter Kufstein auf dem Radweg.
Zweiter Stop nach 3:11 h und 80 Kilometern in Windshausen.
Der dann folgende Anstieg ab Nußdorf zum Duftbräu ging dann recht gut. Hier konnte ich dann doch einige Radler hinter mir lassen. Auch verzichtete ich bewusst auf den kleinsten Gang zu schalten was mit Mühen ging. In leicht welliger Fahrt dann nach Frasdorf zur dritten Verpflegung (106 km, 4:14 h).
Von dort dann zurück nach Rosenheim. Ich hatte noch Saft, wenngleich es nicht ganz dieses Bähhmmm Gefühl vergangener Jahre war alles in Grund und Boden fahren zu können. Dennoch war die Renneinteilung gut gelungen, es am Anfang bewusst zahm anzugehen.
135,2 km in 5:12 h. 25,9 km/h Schnitt.