Rosenheim Radmarathon

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Wenn meine Zählung stimmt war es heute meine 7. Teilnahme beim Rosenheim Radmarathon.

Hier zunächst die harten Fakten:

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Die Strecken änderen sich fast jedes Jahr, daher kurz die Highlights: Anstieg Sudelfeld, Hinterhiersee, Buchberg, Sebi-Sachrang, Erlerberg, Praschberg, Samerberg-Duft.

So kommen die gut 2700 Höhenmeter zusammen. In Kombination mit den nachmittäglichen 32 Grad eine satte Mischung.

Gestartet bin ich um 6:49 h mit der Nicewin Radunterhose, der Endura Pro SL Bibshort und dem kurzen Karlsfeld Trikot bei 19 Grad. Bis Brannenburg passierte nicht viel, ich ging es gemütlich an, erst alleine und dann am Ende einer Gruppe. Der 18 prozentige Anstieg Richtung Tazelwurm verlief im sitzen (30/36 Kombi) gut. Auch die Auffahrt und dann die Abfahrt Sudelfeld war problemlos.

Bei allen Verpflegungsstationen gab es viele Köstlichkeiten, heute beschränkte ich mich allerdings auf Gels, Riegel und Isogetränke. Bis auf den 2. Stop in Niederndorf wo die Gels ausgegangen waren nahm ich immer 2 kleine Gels und einen Riegel zu mir. Energetisch hat es gepasst, der Magen war auch okay.

Hinterhiersee auch okay, nicht zu steil, nur etwas eng wenn Verkehr ist, aber der war Sonntag früh dort nicht. Das Stück Kiefersfelden Niederndorf ist so mittelmäßig. Gut abseits der normalen Straße aber etwas winklig und auch öfters mit Split auf der kleinen Straße.

Beim Buchberg Anstieg bruzelte dann die Sonne ganz schön rein, es wurde heiss und die geringe Fahrtgeschwindigkeit sorgte für überhaupt keine Kühlung. Zog sich. Abfahrt nach Richtung B171 durch den Wald haarig und überhaupt nicht schnell.

Der Anstieg Sebi Wildbichl war dann wieder mein Ding, gute gleichmäßige Steigung, ich kurbelte gut hoch. Der Anstieg Erlerberg war auch gut, ich hatte noch Saft, zog ab und zu an, aber übertrieb es nicht. Gedanklich dachte ich oben angekommen das wäre es schon. Njet. Der Praschberg Anstieg ist fies. Immer kommt ein Hügel in den Blick mit dem Glauben das ist der höchste Punkt. So geht es 3 oder 4 mal. Abfahrt nach Niederndorf ist okay, aber ich bin trotzdem sehr vorsichtig. Es war kein Verkehr, aber das weiss mann nie.

Aber Niederndorf bin ich dann mit Jamey in alter Manier bis Sonnhart an allem vorbei was unterwegs war. Vielleicht war der Gashahn hier ein wenig zu weit geöffnet, Spass gemacht hat es aber auf jeden Fall. Samerberg über Duft war dann schon zäh, es gab dann auch welche die das Rad schoben oder einfach bei einem Schuppen im Schatten standen. Der Rest der Fahrt war eine Mischung aus da geht noch was und kontrolliert nach Hause kurbeln. So bäm wie in den Vorjahren mal war der Schluss nicht, aber dafür bin ich auch nicht im Ziel umgekippt.

2 alkoholfreie Erdinger Radler später bin ich mit einer neuen Trinkflasche bewaffnet wieder in der heimischen Hütte eingetrudelt.

Ergänzung: das Hinterrad bremst sich auf der Carbonflanke vergleichsweise weich, davor hatte ich ein wenig bedenken bei den Höhenmetern. Aber insgesamt blieb die Bremsleistung zumindest konstant und hat sich nicht verschlechtert.