RO-Mayrhofen-Ro: 210 Kilometer

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Das ist kurz gefasst die heutige Tour gewesen.

Bilder gibt es hier:

Die Ausgangsvoraussetzungen waren nicht optimal. Am Freitag war ich auf der Kampenwand, es waren zwar nicht sehr viele Höhenmeter, aber doch zuviel um top ausgeruht heute am Start zu sein. Dazu kam dass ich Dienstag in „falscher“ Radhose unterwegs war und dadurch im Schritt eine Art Druckstelle hatte. Das machte das Vorhaben ambitioniert.

Start war um 8 Uhr früh bei ca. 20 Grad. Also optimal, Endura Pro SL Bibshort und kurzes Radtrikot vom Arber Radmarathon. Sehr verhalten losgefahren. Nach 10 Kilometern schlackerte der Trinkflaschenhalter am Auflieger rum. Wieder mal war der Kabelbinder gerissen (war schon mal bei der Challenge Roth so…) und so musste ich die 0,5 l Trinkflasche vortan in der Trikottasche transportieren.

Insgesamt bin ich sehr verhalten angefahren und so war ich auch erst nach 1:29 h in Kufstein. Über Kirchbichl ging es nach Wörgl, wo ich die Trinkflasche hinter einer Betonabsperrung deponierte (für die Rückfahrt), so konnte ich wenigstens ab dort theoretisch in Aeroposition fahren. Praktisch zwickte es im Schritt dabei und so belies ich es bei der Hinfahrt nur mit einem Hauch davon.

Erstmals fand und fuhr ich in Rattenberg den Weg direkt am Inn und der Mauer entlang bis ich wieder am Parkplatz auf die B171 einmündete und fast schon in Brixlegg war.

So richtig überlegte ich bei der Einmündung des Zillertals nicht ob ich ganz hinter fahren sollte oder nicht. Dort war ich nach ca. 77 km.

Danach ging es den Zillertal Radweg hinauf Richtung Mayrhofen. Letzlich nicht exakt bis Mayrhofen sondern bis zur Sommerwelt in Schwendau. Ich konnte die Penken Bergbahn gut erkennen, es dürften noch ca. 2 km bis Mayrhofen gewesen sein. Ich gönnte mir, was selten vorkommt, ein Radler und eine Cola. Es waren bis dahin ca. 104 Kilometer und ca. 3:45 h. Also moderates Tempo.

Der Rückweg verlief insgesamt gefühlt schneller, ich fuhr einfach mein Tempo und konnte auch längere Zeit in Aeroposition fahren. Es gab keinen Einbruch, nicht einmal der Hügel vor Nußdorf machte Probleme. Es lief einfach konstant. Eigentlich so, dass ich mir sicher bin, ich hätte so noch deutlich länger fahren können. Also 300+ wie in alten Tagen. Wenn dann noch mit optimaler Erholung davor und ohne Zipperlein, kein Problem derzeit glaube ich.