Ro – Mayrhofen – Ro: 211 km

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Zum zweiten Mal bin ich nach Mayrhofen gefahren. Nummer eins wurde hier beleuchtet:

Die Bilder gibt es hier:

Letztlich war bei der Abfahrt noch unklar welche Strecke ich fahren wollte, theoretisch war Ro-Bre-Ro light noch in der Auswahl.

Nach meinem Bergurlaub bin ich 4 Tage ohne Sport geblieben. 7 Tage ohne Radfahren. Was ich schon in früheren Jahren beobachtet habe, die Radform baut sich sehr schnell ab. Zumal die regenerative Radfahrt am Mittwoch den 14.08.2024 keine wirkliche Trainingsfahrt mit Belastungsintensität darstellte. Jedenfalls fuhr ich am Donnerstag den 22.08.2024 auf meiner Hausstrecke nach Kufstein und hatte müde Beine und kaum Druck. Obwohl mann meinen könnte, die Pause würde den Superkompensationseffekt angekurbelt haben und ich müsste Berge versetzen können. Aber das Gegenteil war der Fall.

So war ich mir nach trainingsfreiem Freitag unsicher ob Samstag die Beinchen so richtig mitmachen würden.

Letztlich war es windmäßig im Gegensatz zu vorangegangenen Touren ins Inntal so, dass der Erler Wind bließ und es somit leicht mühsam war bis hinter Kufstein zu kommen. Nachmittags war es natürlich genau entgegengesetzt, sodass die Heimfahrt wiederum tendenziell im Gegenwind verlief, was in Summe die denkbar undankbarste Kombination darstellt und weshalb alleine Fahrzeiten zu vergleichen auch in die Irre führen kann. Denn bei der Fahrt vom 16.06.24 (nach Wattens) bzw. 14.07.24 (nach Hall) hatte ich insgesamt keinen besseren Trainingsstand als am Samstag. Aber schlicht bessere Windbedingungen. Insofern ist der gestrige Schnitt von 28,7 km/h okay.

Es lief bis zum Zillertal brauchbar gut und ich musste mich entscheiden, welche Tour ich fahren würde. Letztlich fühlte ich mich nicht frisch genug für den Anstieg nach Patsch, andererseits dachte ich mir schon wie viele Chancen ich wohl noch haben würde? Also Abzweig Richtung Mayrhofen. Am Beginn des Zillertalradweges ging es doch recht unrhytmisch zu, weil aufgrund des perfekten Ausflugswetters Hinz und Kunz unterwegs waren. Das niviellierte sich dann aber und ich konnte gut bis Mayrhofen fahren, ab Zell am Ziller auf der Straße. Mein Endpunkt war gegenüber der Zillertalbahnstation, in den Ort selbst wollte ich nicht hineinfahren.

Retour dann ein Stop bei dem Imbiss der Sommerwelt Hippach/Schwendau. Eine Portion Pommes für 4 Euro mag noch okay sein, ein 0,5 l Radler für 5,20 Euro ist allerdings deutlich preislich überzogen. Dafür erhielt ich im Urlaub im 4 Sterne Hotel mein Bier und zwar mit Bedienung. Dort am Imbiss war Selbstbedienung.

Hier noch ein Bild vom Blick nach Fügen, dort wo wir 2018 und 2019 im Hotel Kohlerhof unsere Bergsommerfrische verlebt haben.

Retour ging es dann über Kirchbichl und Oberaudorf/Flintsbach, eine Variante die ich so fahren musste weil die Ortsdurchfahrt Nußdorf gesperrt ist.

Es hatte bei der Rückkehr 30 Grad, war also ordentlich warm. Meine Bekleidung: Nicewin Radunterhose und Nicewin Radhose, ärmelloses weißes Funktionsshirt mit Karlsfeld Radtrikot kurzärmelig. Vom Sitzkomfort war es okay, aber es zwickte doch ein wenig und war nicht optimal. Auch das führe ich darauf zurück, dass ich über 2 Wochen nicht mit dem Helminator gefahren war.

Verpflegung: 2 Gels, 2 Salty-Bars und ein Obst Müsliriegel, 2 x 0,7 l und 1 x 0,5 l Isogetränk und eben das 0,5 l Radler. Dazu ein paar Schlucke Wasser pur, insgesamt also 2,5 Liter Flüssigkeit.