Nachdem seit 9 Tagen von dem richtigen Winter gekündet wird, hier aber nur am Samstag den 05.01.2019 ein paar Zentimeter lagen und bereits am Sonntag längst Vergangenheit waren, ist er nun Wirklichkeit.
Heute morgen aufgewacht und die ca. 15 Zentimeter weiße Pracht zur Kenntnis genommen. Wobei ich es so richtig erst wahrgenommen habe, als ich mit dem Clubsport gen Arbeit geschlittert bin. Den ein Winterfahrzeug wird aus ihm auch im 15. Jahr nicht mehr. Die Straßen waren glatt gefahren und es schien, dass kein Räumfahrzeug vorher unterwegs war. 30-40 km/h waren maximal drin. Es scheint aber immer wieder völlig lernresistene PKW-Lenker zu geben, die meinen, bei solchen Verhältnissen mache es Sinn 5 Meter Abstand zu halten. Ungegreiflich diese Pappnasen. Sollten zur Strafe 12 Stunden Schneeschippen. Bläst die Birne vielleicht mal frei.
Es schneite dann tagsüber weiter und es kamen ca. 20 Zentimeter mehr Schnee dazu. Insgesamt waren es dann wohl ca. 35 Zentimeter (amtlich mit „Zollstock“ vom Kollegen gemessen). Das Fahrzeug musste dann für den Heimweg erstmal ausgegraben werden.
Wäre nicht die hohe Schneebruchgefahr, ich würde am Wochenende sofort meine Schneeschuhe anschnallen und loslegen. So gilt es kühlen Kopf zu bewahren und einfach nix zu riskieren. Letztlich warte ich die Situation einfach mal ab wie sie sich entwickelt.
Wofür ich aber wirklich keinerlei Verständnis habe und keinen Funken Mitleid aufbringe: „…abseits der gesicherten Pisten in ein selbst ausgelöstes Schneebrett geraten, verschüttet worden und zu Tode gekommen“. Wie Gehirmamputiert muss jemand sein so etwas derzeit bzw. generell überhaupt zu machen. Und dann noch Rettungskräfte dazu zu zwingen ebenfalls ihr Leben und ihre Gesundheit dafür aufs Spiel zu setzen um solchen Pappnasen zur Hilfe zu eilen.