Endlich ist die Zeit gekommen, wo sich Radfahren und Laufen nach richtigem Sport anfühlt. So erfolgleich verliefen die beiden letzten Trainingstage, gestern Montag und heute am Dienstag.
Nachdem ich zum Einen wegen der bescheidenen Witterung und zum Anderen wegen (für mich extrem ungewöhlichen) Darmproblemen letztes Wochenende sportlichen Stillstand hatte, änderte sich dies gestern und heute deutlich.
Gestern Rad und zwar so, dass es endlich zumindest phasenweise krachbuuum gemacht hat. Also genau das Gefühl, wo ich zu mir selbst während der Fahrt sage: „geht doch“. Gut, zum Schluß hat mir etwas die Kraft oder das Futter gefehlt oder beides, aber es hat zum 33,5er Schnitt auf 79 km gereicht. Wobei ich leider nicht die Standardstrecken fahren konnte, da derzeit 3 Baustellen auf der Strecke Improvisation verlangen.
Heute dann ein Lauf der sich erstmalig dieses Jahr so anfühlte, als schleiche ich nicht nur so dahin wie ein Jäger auf Pirschfahrt. Einfach so, dass ich spontan daran dachte doch dieses Jahr an Wettkämpfen teilnehmen zu wollen.
Leider hat mich dann gestern Abend noch die Nachricht erreicht, dass mein Dad bei einer Radfahrt einen Unfall gebaut hat. Eine Bordsteinkante stand der bis dato schwungvollen Fahrt im Weg. Zum Glück ist nichts gebrochen, sodass der Heilungsprozess bis zum Nordseeurlaub in gut 2,5 Wochen den Aufenthalt wohl nicht gefährden wird. Alles Gute auch hier von dieser Stelle aus nochmal.