Meine Reise endet

So schnell können 4 Wochen ins Land gehen.

Eine kurze Erläuterung, weshalb es vom diesjährigen Urlaub keinerlei Berichte gab.

Bereits letztes Jahr gelang es mir aus nicht bekannten Gründen nicht meinen Blog bzw. die Adresse aufzurufen. Das war auch dieses Jahr zunächst so.

Hinzu kam, dass ich über mein Quitische immer nur dort online war. Das ist allerdings insgesamt eine ernüchternde Erfahrung. Denn erstens dauert der Verbindungsaufbau oft so lange wie in den guten alten Anfangstagen des WWW, als es noch World Wide Wait genannt wurde.

Zweitens ist die pipi Tastatur auf so einer kleinen Quitschkiste wirklich kein Ersatz für jemanden wie mich, der schnell und flüssig auf einer Tastatur schreiben kann. Jeder Satz dauert geführt ewig, dann enthält er wieder Rechtschreibfehler, muss korrigiert werden, also insgesamt für ein zwei Sätze ok, aber für lange Texte im Blog definitiv kein Ersatz für einen PC. Dazu kommt, dass ab und an die Wifi Verbindung abbricht, dann ist wieder alles weg.

Insgesamt ist meine Erfahrung mit Handy Online also gemischt. Mann verplempert jede Menge Zeit so. Wie es überhaupt so ist wenn man so seine Beobachtungen anstellt. Jeder sitzt schon beim Frühstück mit so einem dämlichen Teil rum, klimpert klimpert und klimpert um auch garantiert nichts zu verpassen oder Mitteilung vom morgendlichen Stuhlgang zu machen.

Dabei verpasst man gerade dadurch alles. Leute die durch die Straßen gehen und nur noch das Erlebte durch den Sucher erfassen um es dann zu Hause zu betrachten. Komisch. Gut, ich habe dieses Jahr auch zum ersten Mal mein Quitschie per Wifi angestöpselt. Aber insgesamt brauche ich es nicht.

Jahrelang bin ich ohne Kontakt nach draußen im Himalya unterwegs gewesen und hatte nie das Gefühl etwas zu verpassen.

Es war ein Urlaub im Müßiggang. Ich war einfach faul. Vielleicht habe ich es einfach gebraucht. Und der Urlaub war teuer. Eigentlich paradox. Aber ich habe im Durchschnitt der Übernachtungen für jede der 28 ca. 51 Euro aufgewendet. Kein Schnäppchen, aber mir waren es die 19 Nächte im Page 10 einfach wert.

Und einmal auf so einem Niveau einquartiert, wollte ich nicht wieder in ein einfaches Guesthouse absteigen. Letztes Jahr habe ich es so gemacht, da war ich nach dem Page 10 in einem deutlich schlichteren Hotel und habe mich nich so wohl gefühlt, es war wie ein Abstieg.

Insofern habe ich auch einen teuren Deal gemacht, als am vorletzten Wochenende eigentlich alle Zimmer ausgebucht waren und ich eigentlich für 2 Nächte woanders hätte schlafen wollen. Nach einigem Hin und Her hat mir dann das Hotel beide Nächte für je 75 Euro angeboten. Ich habe angenommen weil ich einfach keine Lust hatte wieder alles ein- und auszupacken und das ganz dann in 3 Tagen zweimal.

Und dann habe ich bei einer Buchung mit dem depperten Quitschie auch nen Bock geschossen, weil ich dachte wegen Verbindungsabbruch sei eine Buchung nicht zustande gekommen. Letztlich habe ich dann nochmal gebucht, hatte dann aber doch 2 Buchungen. Davon musste ich dann ärgerlicherweise eine Stornieren, was den Preis einer Übernachtung (also ca. 60 Euro) kostete. Kurz aufregen und dann abhaken, klar, für das Geld hätte ich einige Drinks spendieren können, oder mir einige Massagen gönnen können.

Überhaupt, der Tagesablauf war schnell auf eine Schlafgehenszeit zwischen 2-3 h umgestellt. Ausnahmsweise sogar später…:DD

Was dann sich als nicht ganz optimal herausstellte, war die Frühstückszeit bis 10.30 h. Das bedeutete immer um 9.30 h aufstehen, verbunden mit zu geringem Schlafpensum. Das wiederum führte dann zu ständiger Motivationslosigkeit. Der Schlaf wurde dann am Pool, am Strand oder im Zimmer irgendwann nachgeholt.

Verpflegung sah eigentlich immer zwei Mahlzeiten vor. Frühstück ausgiebig um 10 Uhr. Abendessen zwischen 16 und spätestens 19 Uhr. Mit der Tendenz zur früheren Stunde. Ich vermute ich habe wenig aufgefettet B).

Nicht einmal zum Kauf eines einzigen Souvenirs habe ich mich verleiten lassen. Ich habe auch keine großen Projekte für 2013 entwickelt. Auch dazu fehlte mir die Inspiration.

Schwimmen war ich, aber wenn ich mal 300 Meter am Stück schwimmen war fehlte mir auch da die Motivation für mehr. Ich habe da einfach kein Ziel wofür ich mehr machen sollte.

Und heute bei der Rückkehr hat mich dieses miese Wetter auch zu nichts motiviert. Es ist nicht kalt in meiner Hütte, dennoch liegt es mir einfach dieses gemäßigt heisse Klima.

Ach ja, und Lächeln kann ich noch.

Und noch etwas lustiges, Socken braucht man dort eigentlich nicht, wenn doch dann höchstens ein Deutscher…

http://www.thailandtip.net/tip-zeitung/nachrichten/news/deutscher-beim-socken-klauen-erwicht/

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