Rehawoche

Ein Rückblick auf die vergangenen Tage, meiner Rehawoche in heimischen Gefilden.

Beim Radtraining kamen insgesamt 227 Kilometer zusammen, verteilt auf 5 Touren.

Die ambitionierteren waren die beiden Touren mit Startpunkt jeweils in Strass/Zillertal.

Einmal ging es den Zillertalradweg bis Mayrhofen, die andere Tour führte nach Innsbruck am Innradweg entlang.

Der Vorteil beim Radfahren ist, das die Belastung exakt gesteuert werden kann, sprich ich es in der Hand habe wieviel Leistung ich auf die Kurbel bring (für Laien vereinfacht: wie schnell ich fahre).

Die beiden Touren waren 3:10 und 3:45 h lang, also eine doch vergleichsweise lange Belastungsdauer, jedoch war die Leistung gering, ich bewegte mich auf oberem Rentnerviveau. Es machte mir auch faktisch nichts aus mich ständig überholen zu lassen und fuhr stets sehr kontrolliert.

Ein ärgerlicher Punkt ist aber trotzem die Sitzposition/Satttel/Radhose. Nachdem ich genug Abstand zeitlicher Art hatte war der Beginn des Radfahrens so etwas wie ein Neustart. Das ging auch erst gut, aber am Rennrad fuhr ich zunächst den Wittkopp Sattel und die Nicewin Radhose und es war nicht optimal. Ich wechselte auf den Fizik Arione Sattel und die Endura Pro SL Bibshort, aber auf der Fahrt nach Innsbruck war das nach einer Stunde schon fühlbar unbequem. Die kann zwar den Sattel noch wieder weiter hinter stellen und es so probieren (war früher so), aber ganz überzeugt es mich nicht. Wobei ich zwischen ärgerlich und ratlos schwanke. Für die Saison wahrscheinlich nicht mehr wirklich relevant, aber prinzipiell hätte ich schon eine Lösung und was mir immer in den Sinn kommt, in früheren Jahren war es doch auch nicht so unbequem.

Heute zum Abschluss der Woche bin ich dann Fußgänger gewesen, indem ich mich mit der Seilbahn von Hopfgarten auf die Hohe Salve habe katapultieren lassen.

https://www.hohe.salve.at/

Das ist ein prima Aussichtsberg und gerade einmal 50 km von mir entfernt.

Gewandert kann ich das lahme Watscheln kaum nennen was ich vollführt habe. Einmal den Gipfelrundwanderweg (offiziell 30 min) mit wenig Auf- und Abstieg. Ja auch das geht problemlos, wobei ich klar feststellen muss, laufen ist deutlich belastender als Radfahren. Das erklärt sich aber einfach durch die Belastung, da beim laufen stets ein Bein voll belastet wird (und auch Wanderstöcke nur punktuell undosiert Entlastung schaffen). Und ich merke nach geraumer Zeit einfach dass es zwar prinzipiell noch weiter gehen würde, aber es aktuell noch keinen Sinn macht hier mehr bzw. länger als das zu belasten, was der Körper als Stopsignal gibt.

25 Euro kostet so eine Berg und Talfahrt und der Kaiserschmarrn am Gipfel kostet 13,40 Euro (nicht ausgegeben, Sparbrötchen bzw. kein Appetit um die frühe Tageszeit). Überhaupt bin ich ein Nonkonsument, auf den beiden Radtouren habe ich außer meinen beiden eigenen Trinkflaschen nichts konsumiert.