Radtraining verschärft

Erstmal die gute Nachricht:

ich kann jetzt wieder die üblichen Strecken zum Radtraining nutzen. Heute wurde die Straße von HGB nach Winzer freigegeben und auch der parallel dazu verlaufende Radweg steht nicht mehr unter Wasser und kann benutzt werden.

Da ich dies bei der Hinfahrt über die Donau noch nicht wusste, bin ich anfangs einen kleinen Umweg gefahren, weshalb es bei der 133er Runde die ich eigentlich gefahren bin letztlich 134,3 km gewesen sind.

Nach der Halbzeit hinter Thürnthenning bei einer Verpflegungsrast habe ich die Laufräder überprüft, hatte schon so ein komisches Gefühl und tatsächlich festgestellt, dass ich am Hinterrad einen Schlag (altmodisch: achter) habe. Dadurch bedingt streifte die Felge bei jeder Umdrehung an dem Bremsbelag. Logisch dass ich somit bei jeder Umdrehung mehr Kraft aufwenden musste, ist praktisch ein zusätzlicher Widerstand.

Ich habe dann ich Bremse aufgemacht und so justiert dass nichts mehr sinnlos bremst. Natürlich muss das Laufrad jetzt zeitnah und definitiv vor der Challenge zum zentrieren.

Der Rückweg war dann extra fett. Es ist einfach schön wenn eine 4 als erste Ziffer auf dem Tacho im flachen Gelände steht. Dank Rückenwind bin ich gut gesegelt. Nur fliegen ist schöner fiel mir dabei wieder ein. Der Klassiker.

Es war auch die erste Fahrt über diese Distanz wo ich bis zum letzten Meter Druck hatte und nicht das Gefühl hatte faktisch am Limit zu fahren. Trotz der in den letzten Wochen eher durchwachsenen Vorbereitung bin ich was anhand solcher Fahrten faktisch ableitbar ist in der selben Verfassung wie letztes Jahr.

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