Radtour Innsbruck – Ötztal

3 Tage – 3 Radltage: 342 Kilometer

Einmal Ötztal und retour. Samstag nach Innsbruck, Sonntag zum Ötztal und Montag wieder von Innsbruck nach Hause.

Samstag: früh los um 7:45 h. Wetter heiter und nachmittags 30 Grad. Also optimal. Allerdings merkte ich gleich, dass die Beine mau waren. Und es gab früh auch gleich Gegenwind im Inntal. Hinwärts über Reischenhart, Brannenburg, Oberaudorf nach Kufstein. Nach 4 h Fahrtzeit in Schwaz beim Billa einen Proviantstop gemacht. Abendessen im Fischerstüberl mit Schlutzkrapfen. Es gab dann abends ein wenig Gewitter.

Sonntag: mieses kühles Wetter. Um 9:30 h doch los bei 17 Grad, es regnete wenigstens nicht mehr. Den ursprünglichen Plan hoch nach Leutasch zu fahren hatte ich da eigentlich schon verworfen. Mehrfach verfahren, sodass ich schließlich hinwärts viel Landstraße fuhr und nicht den Radweg. Im Kematen den ersten Regenstop gemacht. Den zweiten dann bei Pfafffenhofen. Hoch über dem Inntal hinter Haiming mit kleinem Blick ins Ötztal habe ich dann kehrt gemacht. Kulinarisch gab es eine Packung Neapolitaner. Es waren exakt 50 km bis dato. Das Wetter wurde jetzt besser und auch wärmer. Muskulär lief es heimwärts ganz gut. Abendessen dann in der Tiroler Weinstube.

Montag: bester Radtag. Obgleich die leichten Druckstellen am Bobbes natürlich erst etwas hinderlich waren. Im weiteren Verlauf war allerdings alles wieder gut, oder ich hatte es schlicht so akzeptiert wie es ist. Nach 2 Stunden war das Zillertal erreich. Einen kleinen extra Schlenker dann in Brixlegg bis Kramsach. Dann bis Kufstein wieder alles normal. Bei der Tanke vor Erl dann Boxenstop. Ein Radler, eine Cola und 2 Snickers. Den Berg nach Sonnhart Richtung Nußdorf mitgenommen. Heiteres Wetter und maximal 29 Grad. Sehr fein.

Was sonst noch: für das Trekkingrad sind ungepolsterte Radhosen wie die Bioracer und die Endura suboptimal. Die Bioracer hat zudem einen komischen Schnitt der irgendwie nicht so recht passt. Am Samstag nach 2 Radstunden habe ich die Hose gewechsel. Sonntag bin ich wegen den mauen 17 Grad früh mit der Endura gefahren. Ötztal und retour. Auch nicht optimal, einfach zu wenig Polster.

Freitag hatte ich probehalber noch den Sattel getauscht. Von Fizik Arione zu Velo Plush. Allerdings nach der Fahrt in die Arbeit und retour habe ich wieder umgestellt. Das ging gar nicht. Jedenfalls ist die Position am Trekkingrad einfach soviel anders, das eine komfortable Radhose einfach unentbehrlich ist.

Das Tretlager quitscht. Ich vermute da einen Zusammenhang mit Wärme oder Erwärmung durch den Tretvorgang an sich. War letztes Jahr auch schon da. Und gestern beim regnerischen Wetter war es nicht. Vielleicht mal schmieren?

Hotel Leipziger Hof: natürlich mit insgeamt 230 Euro für 2 Nächte mit Frühstück zu teuer. Aber Innsbruck ist nicht billig. Zimmer 305 nicht besonders groß und auch an der Straße gelegen. Bad eher klein. Samstag Nacht viele Trunkenbolde nachts unterwegs. Montag morgen Baulärm, allerdings war ich da schon auf. Das Frühstück sehr gut, mit Gerichten vieler Art von der Karte.