Please Hammer

Weil ohnehin niemand versteht, was mit der Titelzeile gemeint sein könnte, hier ein kleiner historischer Verweis auf den Hintergrund:

Please Hammer, don´t Hurt Em

So und jetzt spanne ich den Bogen zum Radtraining. Speziell dem heutigen.

Zunächst die verdriesliche Sache. Ich habe ein Pickel. Nicht irgendwo, sondern am A. Doof irgendwie…>:-(. Warum nicht auf der Nase? Auf der sitze ich selten. Das blöde Teil hatte ich am letzen Wochenende schon einmal bemerkt und ich dachte 2 Tage ohne Radtraining geben ich ihm um sich zu verdrücken. Aber Pustekuchen.

Jetzt der erfreuliche Teil. Bisher war das rumgerolle wirklich langsam. Ich hatte eigentlich wie am Anfang jeder Saison so meine Bedenken, ob ich je wieder so richtig flott unterwegs sein würde? Denn der Schnitt lag bisher eher so im Bereich 27-30 km/h, je nach Streckenlänge und Höhenprofil. Und das ist eindeutig viel zu wenig für Roth. Irgendwie fehlt mir dann gelegentlich die Vorstellungskraft doch noch 5-10 km/h daraufpacken zu können.

Also so wie heute. Da bin ich bei guten Bedingungen (kaum Wind, warm aber könnte noch gerne wärmer sein…) losgerollt und habe beschlossen heute mit Zug auf der Kette zu fahren. Obwohl ich bis auf ein ca. 5 km langes Stück nicht in Aeroposition gefahren bin, kam doch ein glatter 34er Schnitt heraus (62,3 km in 1:50 h). Ganz passabel. Und vom Gefühl her macht das schnellere fahren gleich richtig viel mehr Laune.

Die Aerosposition fahre ich eigentlich nicht mit (dem) Toupe. Dafür habe ich den Fizik Arione Tri, den ich montieren müsste. Die Aerosposition scheint auch besser für mein Pickel zu sein bzw. besser für mich. Vielleicht trickse ich so das blöde Teil morgen aus…:DD

Ach so, das mit dem „Hammer“ kam noch nicht wirklich rüber? Okay, es ist einfach so, dass ich die Assoziation „hart radfahren“ mit „hämmern“ pflege. So eine Art psychologischer Kniff für die Motivation, denn harte Einheiten bedürfen schon einer gewissen Motivation.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar