Nur geträumt

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Die Älteren werden sich bei dem Titel an dieses musikalische Werk erinnern:

Jedoch biete ich noch eine andere Variante aus der vergangenen Nacht:

Es spielte sich in den Weiten des Himalaya ab. Dort befand ich mich mit meinem großen Rucksack auf einer langen Trekkingtour. Ich traf auf eine kommerzielle Trekkinggruppe, wo sich neben den üblichen männlichen Dummschwätzern ein resches, blondes, süsses, junges Ding befand. Wir sind dann auf einem schmalen Pfad entlanggegangen auf einer Art Bergrücken, dort ergab sich bei einer Hütte eine Pause. Ein Einzelgänger eine Art Reinhold verschwand auf dem Pfad nach oben und wurde nicht mehr gesichtet. Obwohl ich selbst wirklich nur passiv war, schmiegte sich dieses zauberhafte Wesen an mich und wurde zudringlich. Allerhand.

Eine zweite Episode spielte dann im buschigen Waldgelände, wo ich mit dem großen Rucksack marschierte. Der breite Weg war dann durch querliegende Baumstämme versperrt und signalisierte, dass es hier verboten ist weiterzugehen. Linker Hand zweigte ein schmaler Pfad in einen Hang ab. Ich ging wenige Meter den Pfad entlang und auf dem breiten Weg kam von unten eine Art Guerilla-Armee mit Fahrzeugen auf offener Ladefläche (Jeeps etc.).

Ich duckte mich noch hinter das Gebüsch weg, doch die Späher entdeckten mich dennoch. Es befanden sich Gefangene mit nackten Oberkörpern (nur Männer!) darunter, die sehr verschwitzt waren. Ihnen wurde eine Pistole an die Schläfe gehalten und die Todesangst war ihnen ins Gesicht geschrieben. Ich stand unmittelbar daneben.

Da ich selbst mein bester „Freud“ bin, vermag ich vieles zu deuten. Beispielsweise die Landschaft die so im Film „The thin red line“ vorkommt, aber auch dieses Verschwinden des Einzelgängers in die Ferne, was wohl der steile Weg vom Annapurna Base Camp hoch zum Hiunchuli Base Camp ist.