Motorradfahrer stirbt nach Autokollision

Eigentlich wäre es keinen extra Blogeintrag wert, aber da es unweit von mir geschah und ich daher die Örtlichkeit gut einschätzen kann eben schon.

http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/1364609_Motorradfahrer-26-stirbt-nach-Kollision-mit-Auto.html

In der ersten Version des Artikel erschien es  so,  als sei der Motorradfahrer unschuldig. Das ganze geschah gegen 6.30 h morgens, ich wunderte mich zunächst über die Sirenen, später war mir klar warum diese heulten. Es war sonnig, die ganze Straße ist an der Stelle übersichtlich und das Überholverbot und Tempo 70 galt an jener Stelle bereits ca. einen Kilometer lang.

Aus meiner Sicht ist es auch unerheblich, ob der Autofahrer abbog oder geradeaus fuhr. Denn vorausgesetzt, der PKW wäre geradeaus gefahren, wäre er schneller gefahren als beim abbiegen. Dann wäre er frontal mit dem Motorrad kollidiert. Der LKW ist dort vermutlich auch Tempo 70 gefahren, aber das war dem Herrn Motorradfahrer schon nicht genug. Es gibt genug Klischees, aber die Realität ist eben auch, das Fakten immer wieder zeigen, das es keine Fantasien sind auf denen jene Urteile fussen. Und Motorradfahrer sind schlicht in der Mehrheit nicht willens sich an die STVO zu halten.

Das was jener Motorradfahrer – wohl auch nicht zum ersten Mal – gemacht hat ist schlicht Russisch Roulette. Und dazu passt der Ausspruch von Jean-Marc Bouvin perfekt: „Wer Russisch Roulette zu oft spielt wird schließlich die Kugel finden“.

http://idowa.de/region/deggendorf/artikel/2014/07/16/motorradfahrer-26-stirbt-nach-ueberholmanoever.html