Ab ersten Januar gibt es auch in Thailand einen Mindestlohn. Dieser beträgt 300 Baht pro Tag, was umgerechnet 7,50 Euro sind.
Dies wiederum führt nun dazu, dass Unternehmer in Thailand ihre Produktion ins billigere „Ausland“ verlagern.
Firmenchefs wie Thaveekij wollen nicht warten, wie sich die thailändische Wirtschaft entwickelt. Er rechnet kühl vor: „Die Investition in Kambodscha lohnt sich allein deshalb, weil die Mindestlöhne um ein Vielfaches niedriger sind als bei uns. Wir werden dadurch sogar gegenüber Ländern wie China wieder konkurrenzfähig.“ Und er werde die Produktion noch ausweiten: Von derzeit rund 500.000 auf eine Million Teile monatlich. 60 Prozent können dann nach Thaveekijs Kalkulation dank der geringen Stückkosten und der Zollfreiheit in Kambodscha zu Billigpreisen wieder in den Export gehen, nach Japan, in die USA, nach Europa, auch nach Deutschland. …“