Um wieder einmal die Kulur zufoerderst zu stellen, hier eine Kritik an Christiane Brueckners Werk, Nirgendwo ist Poenichen, welches ich als erstes Buch heute ausgelesen habe.
Das Buch ist stimmungsvoll geschrieben, jedoch tat ich mir mit der Protagonistin schwer, mich in sie einzufuehlen. Ich kam zwangslauefig zu einem Vergleich mit dem Autor Arno Surminski, dessen Romane ich waehrend der letzten Reisen oft gelesen habe. Den Roman ^Sommer 44^ fand ich beruehrender, auch von der Sprache mehr wie hintetupft in die ostpreussische Landschaft. Es mag aber auch daran liegen, dass Nirgendwo…mehrheitlich nach dem Krieg spielt und die Romane von Surminski meist direkt in der ^guten alten Zeit^ spielten.
Als naechstes Werk greife ich von Joerg Friedrich, Das Gesetz des Krieges an. Schwerer Stoff und was anzumerken gilt, mit zunehmendem Alter gleichen sich Vater und Sohn immer mehr, nicht in allem, aber literarisch…:idea:
Aber nun noch zur Reise bzw. dem Aufenthalt in Kanchanaburi: Nun bin ich schon den dritten Tag hier. Anfangs war die Enttaeuschung doch recht gross. Das Hotel, die Stadt, das Essen. Mittlerweile habe ich mich arrangiert. Die Museen am Ort sind ordnungsgemaess besucht worden, die Bruecke am Kwai sogar zweimal.
Eine Touri-Tagestour habe ich gestern durchgefuehrt. Mit Obertouri Elefantenreiten (das aber nur weil die eigentliche Tour nicht zustande kam und ich umbuchen musste…gell..;)). Das anschliessende Bamboorafting mit Schwimmen im Fluss zwischen hungrigen Krokodillen (okay, der Dramatisierung dieser Schilderung geschuldet) einfach toll. Der Erawan Wasserfall mit sieben aufsteigenden Wasserfaellen wurde besucht. Dabei habe ich mich der Krimmeler Wasserfaelle erinnert und diese fuer spektakulaerer empfunden, das sie der ^Fluch^ wenn man schon viel in der Welt gesehen hat. Dieser Oberkick ist kaum mehr herzustellen.
Zum Abschluss dann eine 20 minuetige Fahrt mit der sog. Todesbahn an der spektakulaersten Stelle ueber ein hoelzernes Viadukt. Wobei worueber mann faehrt sieht man notgedrungen auch nicht. Aber den Blick runter zum Fluss. Schon toll.
Heute war und wird noch eher wieder ein ruhiger Tag sein. Frueh mach ich gelesen, dann ein T-Shirt zum Waschen gegeben und jetzt schreibe ich. Der Nachmittag beinhaltet dann die Buchung der Tour fuer morgen, wieder Lesen und zum Tagesabschluss natuerlich das Zaehneputzen. Ach uebrigens, weiss jemand was zur Kulturgeschichte der Zahnbuerste beizutragen? ❓
Zu Deiner Literatur will ich lieber nix sagen, gar nicht mein Fall! Die Fälle (Wasser) würden mir sicher auch gefallen. Hoffentlich gibts Fotos! Das mit der Zahngesundheit können wir doch sicher noch an X-mas klären, wenn wir das Rotlicht auspacken, oder?
Bin heute echt geschafft und mache jetzt die Kiste aus. Schönen Tag morgen!!!
Bei uns gibt es heute früh ganz andere Überraschungen, es hat wieder geschneit, und zwar so viel, daß schnee geschobwen werden muß- und zwar nicht von mir, da ich wegen meiner Kieferschmerzen Kälte meiden soll. Deshalb haben wir auch einen Ausflug nach Staffelstein in die Therme gestern gemacht. Am Samstag habe ich nach Ingeborgs Rezept einen Kuchen gebacken. Da für uns Beide ein ganzer zu viel ist, habe ich Sonntag Sieglinde was davon in die Kirche mitgenommen. Aber was war: S. war nicht da. 1. Fehlschlag. Dann Staffelstein -bietet sich an bei Wiesinger Kaffee zu trinken und Kuchen essen.
2. Fehlschlag. Waren nicht zu Hause.
Auf dem Heimweg sind uns dann noch Kühleisens eingefallen.Beim 3. Anlauf unseren Kuchen mit anderen zu teilen ist geglückt!
Zur Literatur kann ich nur sagen, daß mir alle Bücher zugesagt haben, außer die Kriegsbücher, die du jetzt liest.Vatel werde ich nachher alles lesen lassen, daß er seinen Komentar dazugeben kann.
Zahnbürste: solange glaube ich gibt es die noch gar nicht.Genaueres weiß ich aber auch nicht.
Dir jetzt wieder eine gute Weiterreise.ich freue mich schon wieder auf den nächsten Bericht
ich freue mich, daß du trotz Krokodilen- und Elefantenritt wohlauf geblieben bist, ebenso daß eine geistige Annäherung vom Sohn zum Vater auf literarischer Ebene im Alter stattfindet. In Hutschdorf noch war es bitter schwer dich zu einem Spaziergang nach Hörlinreuth zu bewegen.So freue ich mich nochmals über deine Beweglichkeit in reiferen Jahren und wünsche dir gute Erholung und kulturelle Sättigung und mögest du durch alles gut hindurchkommen in ferner und doch so naher Verbundenheit.
Vatel
Hier die gewünschten Infos zur Geschichte der Zahnbürste:
Archäologische Funde in altägyptischen Gräbern aus der Zeit um 3.000 v. Chr. belegen, dass die früheste uns bekannte Zahnbürste ein kleiner Stock zum Kauen war. Es war das dünne Stück eines Astes, das an einem Ende zerfasert wurde. Bei einigen Naturvölkern sind solche Kaustöckchen noch heute in Gebrauch (z. B. Miswak). Sie werden aber auch nach Deutschland exportiert. Im Kaiserreich China wurden um 1500 Zahnbürsten mit Borsten entworfen, die allerdings die Form eines Pinsels hatten. Die Borsten stammten aus dem Nacken von Hausschweinen und wurden an Stielen aus Bambus oder Knochen befestigt. Um das Jahr 1500 gab es in Deutschland Reinigungssets aus Knochen, in denen eine Zahnbürste zusammen mit einem Ohrlöffel und einem Zahnstocher montiert war, wie ein archäologischer Fund aus Lübeck zeigt. [1] In Europa bevorzugte man wohl das weichere Pferdehaar als Bürstenmaterial, denn der französische Arzt Pierre Fauchard, der als Vater der modernen Zahnheilkunde gilt, äußerte sich in seinem Lehrbuch von 1728 abfällig über die wirkungslosen, weil viel zu weichen, Zahnbürsten aus Rosshaaren. Zu der Zeit wurden die Zähne überwiegend mit Schwämmen oder Läppchen gereinigt. Im deutschen Sprachraum wird die Zahnbürste 1700 zum ersten Mal von Vhr. Hellweg schriftlich erwähnt. Der Engländer William Addis gründete 1780 die erste Firma, die Zahnbürsten professionell aus Kuhknochen und -borsten herstellte. Die Zahnbürste war ein Luxusgut der Wohlhabenden. Mit der Erfindung des Nylons wurde 1938 die billige Massenherstellung von Zahnbürsten ermöglicht. Diese erste Generation von Zahnbürsten war jedoch noch so hart, dass sie das Zahnfleisch verletzen konnten und daher kaum zu empfehlen waren. Erst 1950 war weicheres Nylon verfügbar, das sich besser eignete.
Quelle: Wikipedia
Wer noch mehr wissen möchte, kann dort selbst nochmal nachlesen.