Hier einige Auszüge aus Filmkritiken:
„Am Ende sperren die Deutschen die Bewohner eines Dorfes in eine Scheune und zünden sie an. Ein menschlicher Scheiterhaufen, begleitet vom unmenschlichen Lachen der Faschisten. Man denkt an Coppolas „Apocalypse Now“, der Krieg als wahnsinnige Phantasmagorie inszeniert. Bei Klimow handelt es sich eher um eine dröhnende, traumatische Reizüberflutung: Krieg ist zu laut, zu grausam, ein Dauerkopfschmerz. Es gibt Gräuel, die einen den Verstand verlieren lassen, wenn man sie sieht und hört. Und Filme, die diese Erfahrung nachvollziehen, wie „Komm und sieh“, der jetzt wieder gesehen werden kann und unbedingt gesehen werden sollte.“
„Das ist Krieg: In einem Zustand, in dem Menschsein nicht mehr möglich ist, bleibt nur das Unmenschliche.“
„Klimows Film erschien im selben Jahr wie das Buch des französischen Philosophen Paul Virilio Krieg und Kino (dt. 1986). Beide meinten, unabhängig voneinander, dass es keinen Krieg ohne die Eroberung der Wahrnehmung gebe. Kriegsfilme, die eine derartige psychologische Macht ausüben, gehörten daher in die Kategorie der Waffen.
Klimows Film ist auf diese überwältigende suggestive Wirkung ausgerichtet. Die internationale Kritik sah in ihm einen barbarischen Zirkus, eine Mischung aus lyrischer Poesie und expressionistischem Albtraum und – ein gnadenloses Meisterwerk. „
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