Hier wieder zwei schöne aus der beliebten Rubrik:
Der Nachschub an solchen Typen die Klischees klassisch ausfüllen scheint nicht auszusterben.
Und wieder frage ich: zu langsam gefahren?
Wie wäre es, jemanden der grob fahrlässig einen solchen Unfall verursacht, an den Kosten die durch die Allgemeinheit aufgebracht werden müssen zu beteiligen bzw. diese dem Verursacher vollständig in Rechnung zu stellen? Also die Kosten für den Einsatz von Feuerwehr, Rettungswagen, Polizei, THW etc..
Es ist eigentlich kaum einzusehen, dass jemand der durch sein Verhalten bewusst solche Kollateralschäden (von den möglichen Folgen für Leib und Leben Dritter ganz zu schweigen) in Kauf nimmt, nicht dafür in Haftung genommen wird, also das Verursacherprinzip angewendet wird. Hier geht es, wie aus dem Bericht des S5 (333 PS) ersichtlich, um einen jungen Mann, der mit Vorsatz eine nicht angepasste Geschwindigkeit gefahren ist. Also eine bewusst getroffene Entscheidung, vermutlich jenseits der 250 km/h bei regennasser Straße zu fahren.
Ich plädiere hier ebenfalls für eine kalkulatorische Ermittlung des volkswirtschaftlichen Schadens für stundenweise Vollsperrung einer Autobahn. Können Volkswirte ermitteln – 1 h kostet z.b. 10000 Euro.
Bislang ist der finanzielle Schaden für ein derartiges Verhalten doch nur der Selbstbehalt bei der Versicherung, also z.B. 300 Euro. Lächerlich wenig. Im Grunde genommen ist es auch hier so, derjenige der Jahr und Tag korrekt und vorbildlich am Straßenverkehr teilnimmt, seine Steuern korrekt abführt ist der Dumme der solchen Typen bzw. deren Verhalten und Auswirkungen auch noch finanziert. Da stimmt etwas nicht.
Die übliche Angabe – aus ungeklärter Ursache – ist heutzutage oft durch Spielereien am Smartphone während laufender Fahrt zu erklären. Die Nutzung ließe sich technisch nachträglich leicht nachweisen. Wird in aller Regel aber nicht gemacht. Auch hier könnten Versicherungen Ausschlußklausen bei solchen Konstellationen einbauen. Einige solche Fälle und es würde sich rumsprechen und dieses völlig unsinnige Verhalten hätte sich erledigt. Aber viele meinen, wenn sie nicht sekundengenau den Pups von Piffi mitgeteilt bekommen nicht mehr überlebensfähig zu sein.
So wie junge Eltern heute auch meinen Nieselregen tötet, weshalb die Kindleins in überschweren Panzerählnlichen Karossen zur Schule gebracht werden müssen. Aber das ist ein anderes Thema…