traurig:
Persönlich habe ich Julia nicht gekannt. Wir sind uns aber bei verschiedenen Wettkämpfen immer wieder begegnet.
Ingesamt wundere ich mich nicht, dass derart viel auf unseren deutschen oder eben auch italienischen Straßen mit Radfahrern passiert. Wenn ich mir wie gestern ansehe, mit welcher Aggressivität Autofahrer selbst am Sonntagnachmittag im Bayerischen Wald umherbrettern wird mir schlecht.
Hieraus ein Kommentar:
„Nicky Hayden und jetzt
Julia Viellehner, vorher auch andere. Es muss darüber nachgedacht werden, ob der öffentliche Raum, sprich Straßenverkehr, als Trainingsstrecke nicht zu gefährlich ist. Wenn sich Ehrgeiz und Training am Limit mit einem Tunnelblick verbindet, verliert mancher die Übersicht, zum Nachteil für ihn und beteiligte Verkehrsteilnehmer.“
Es ist genau jene krude unsachliche und völlig neben der Sache stehende Argumentation eines potentiell nur Autofahrers. Was bitteschön hat sportlicher Ergeiz damit zu tun, wenn ein LKW Fahrer Julia einfach plattmacht? Die Übersicht hat der LkW-Fahrer verloren. Es stört micht gewaltig, dass hier wieder jemand versucht aus dem Täter – dem LKW Fahrer – ein Opfer zu machen. Es ist beschämend so über eine unschuldig zu Tode gekommene junge Sportlerin zu schreiben.
Noch ein tödlicher Radunfall: