Köstlich: Jens Spahn versucht sich als Witwentröster.
Aha, ausgerechnet Witwen. Also u.a. dienenigen, die als Arztgattin oder Frau des Sparkassendirektors sich hauptsächlich um die jahreszeitlich korrekte Farbanbringung von Nagellack und die Bereitstellung von Häppchen und gut gefüllten Champusgläsern für irgendwelche Fiffi-Flauschpelz-Charity-Deko-Arrangements am Golfplatzreservoir lebenslang hervorgetan haben. Bravo, da wäre die alleinerziehende Mutti, die vom Typen sitzengelassen wurde und der obendrein noch die Zahlungen für Hinterlassenaschaft der XXS-Spassnacht verweigert nicht draufgekommen. Die darf sich zwischen Kidsverantwortung, Teilzeitjob und sozialem Leben aufteilen und abarbeiten.
Grundsätzlich gilt schlicht: wer wenig in die Rentenkasse einzahlt erhält später auch wenig. Was einfach nicht zusammenpasst ist demnach, das Familienbild mit dem väterlichen Alleinverdiener aus den 50-er Jahren zu propagieren und sich dann als Omi darüber zu beschweren, nur eine Mini Rente zu erhalten. Von nix kommt eben nix. Oder wie der Schwabe weiss: das Hemd schwitzt nicht von alleine.