Jan Fleischhauer zur Hassmaschine Facebook

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Ich weiss schon weshalb ich bei jenem Verein nicht Mitglied bin. Ein Unternehmen welches sich um Gesetze wenig scheert, das Aufrufe zu Hass und ggf. Gewalt unkommentiert und unzensiert durchwinkt möchte ich nicht unterstützen. Wie jetzt? Alles Erfindungen?

Dann lasse ich Jan Fleischhauer mal mit Fakten ran.

„…Auslöser für meine Recherche war der Fall der Berliner Schauspielerin Jennifer Ulrich, die auf ihrer Facebook-Seite die Drohung eines Nutzers fand, ihr Gesicht mit einer Kettensäge zu zerkleinern. Nachdem Ulrich den Kommentar gemeldet hatte, erhielt sie zur Antwort, dass der Beitrag nicht gegen die Standards des Unternehmens verstoße. Als sie diese Antwort auf ihre Seite stellte, verbunden mit der Frage, was jemand schreiben müsse, damit Facebook es als löschenswert empfinde, wurde erst ihr Eintrag entfernt und dann ihre Seite gesperrt.

Ein Besuch bei Facebook ist wie ein Gang durchs Strafgesetzbuch. Beleidigung, Nötigung, Verherrlichung des Nationalsozialismus, Leugnung des Holocaust, Volksverhetzung: Alles ist möglich. Es hat auch keine Auswirkungen, ob man das Unternehmen darauf aufmerksam macht, was auf seinen Seiten an rechtswidrigen Inhalte steht. Manchmal löscht der Konzern etwas. Meist jedoch antwortet jemand mit schönen Grüßen vom „Facebook-Team“, dass man keine Veranlassung sehe, einzuschreiten, da alles seine Ordnung habe.

Blendle fasste meine Geschichte am Wochenende folgendermaßen zusammen: „Darfst Du zum Vergasen von Flüchtlingen aufrufen? Mit Mord durch Kettensäge drohen? Den Holocaust leugnen? Na klar, auf Facebook. Die Antwort der Firma: 🙂 …“